WR 38 Russland Womo 2.610 Moto 20.463

Petersburg bis Moskau 27.04. bis 06.05.19

An der russischen Grenze betrug die Wartezeit ca. 1,5 Stunden. Wir bekamen die 3 Forumulare zuerst in

russisch. Als ich dann freundlich anfragte, ob die auch in englisch vorlägen, bekamen wir sie nach kurzem 

Suchen, sogar in deutsch und selbst beim Ausfüllen bekamen wir freundliche Unterstützung. Die Kontrolle

passierte mit Drogenhund, dieser ignorierte alle Essensdüfte. Um ca. 22 Uhr 30 war es dann geschafft, wir konnten

fahren. Gleich nach der Grenze befinden sich mehrere Möglichkeiten zum Tanken, nicht wie erwartet, zuerst rein,

zahlen wieviel Liter man möchte, dann raus und tanken, nein, alles im europäischem Standart, tanken und dann

mit Visakarte zahlen und das hat sich auch nicht geändert, denn während ich das schreibe, sind wir schon 1500 km

weiter in Moskau.

Nach 40 km Russland legten wir unseren Nachtstop an einer Tankstelle ein.

28.04.19 40 km nach der Grenze km 2.640

Wir testeten gleich mal ein paar kleinere Landstraßen und erreichten die Vorstadt Pedrodvorac an der Ostsee. 

Über Land ging es dann weiter, wir suchten den Campingplatz Tom-Shuvalovka, östlich St. Petersburg, in

Pedrodvorec. Wir hatten die Koordinaten, aber dort wo er mal war, standen jetzt ein paar Wochenendbuden.

Nachgefragt bei einer Polizeistreife, die rechts neben der Strasse auf einem Platz standen und schliefen, was

ihnen sehr peinlich war, als ich sie weckte und eine Auskunft wollte. Auf einmal taten sie sehr geschäftig und

erklärten uns, dass in St. Petersburg Morskay Road 9 einer wäre. Gut eingegeben ins Navi und schon gings los,

rein nach St. Petersburg.

28. 29. 30/4.19 St. Petersburg km 2.800 Mot. 20.504 N 030 Grad 12 min 51,6 s

E 030 Grad12 min 51,6 s Camping Aurera

Sie wurde am 27. Mai 1703 von Zar Peter dem Großen gegründet und war mehr als zweihundert Jahre lang Hauptstadt des Russischen Reiches (1712–1728, 1732–1918). Nach der russischen Revolution von 1917 war St. Petersburg 1918 nicht mehr die Hauptstadt 

Am 1. Mai 1703 eroberte Peter der Große sowohl die schwedische Festung Nyenschantz als auch die Stadt Nyen an der NewaZar Peter der Große gründete die Stadt am 27. Mai 1703 (im Gregorianischen Kalender , 16. Mai im Julianischen Kalender ), nachdem er im Großen Nordischen Krieg das Land der Ingrier von Schweden zurückerobert hatte . Er benannte die Stadt nach seinem Schutzpatron, dem Apostel Petrus . Die ursprüngliche Schreibweise in drei Wörtern Sankt-Piter-burkh ( Санкт-Питер-Бурх ) verwendet Latein : Sankt , wie in Sankt Goarund einige andere europäischen Städte (ist ein weit verbreitetes Missverständnis über die „ niederländische kulturelle Herkunft ‚ für lokale Versionen gibt es‘ Sant “ oder Sint in modernen niederländischen Neben. Niederlanden , Peter der Große auch drei Monate verbrachte Großbritannien so Es ist vorzuziehen, über die allgemeinen europäischen Erfahrungen zu sprechen, die den Zaren beeinflusst haben.)

"St. Petersburg" wird eigentlich als englisches Äquivalent zu drei Varianten des Namens verwendet: ursprünglich Санкт-Питер-Бурх (Sankt Piter-Burkh), später Санкт-Петерсбурх (Sankt Petersburkh) und dann Санкт-Петербург (Sankt Peterburg) ). Der vollständige Name wird häufig durch die Abkürzung SPb (СПб) ersetzt. "Sankt" war gewöhnlich auf das Schreiben beschränkt; Leute nannten es normalerweise Петербург (Peterburg) oder den gemeinsamen Spitznamen Питер (Piter). Petrograd (Петроград), der Name, der 1914 bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs vergeben wurde , um den deutschen Klang von Petersburg zu vermeiden, war eine slawische Übersetzung des vorherigen Namens. Der Name wurde 1924 in Leningrad (Ленинград) geändert.

Die Stadt wurde unter widrigen Wetterbedingungen und geografischen Bedingungen gebaut. Die hohe Sterblichkeitsrate erforderte eine konstante Versorgung mit Arbeitskräften. Peter bestellte eine jährliche Wehrpflicht von 40.000 Leibeigenen , eine Wehrpflicht für neun bis sechzehn Haushalte. Die Wehrpflichtigen mussten ihre eigenen Werkzeuge und Lebensmittel für die Reise von Hunderten von Kilometern zu Fuß in Banden zur Verfügung stellen, die oft von Militärgarden eskortiert und gefesselt wurden, um eine Desertion zu verhindern, doch viele flohen. andere starben an Krankheiten und unter rauen Bedingungen. 

Das erste Gebäude der neuen Stadt war die Peter-und-Paul-Festung , die ursprünglich auch den Namen Sankt Pieterburg trugEs lag auf der Insel Zayachy (Hare's) , direkt am rechten Ufer der Newa, drei Meilen landeinwärts vom Golf. Das Marschland wurde trockengelegt, und die Stadt breitete sich unter der Aufsicht deutscher und niederländischer Ingenieure, die Peter nach Russland eingeladen hatte, von der Festung aus Peter beschränkte den Bau von Steingebäuden in ganz Russland außerhalb von St. Petersburg, damit alle Steinmetze zum Bau der neuen Stadt kamen. 

Gleichzeitig stellte Peter eine große Anzahl von Ingenieuren, Architekten, Schiffbauern, Wissenschaftlern und Geschäftsleuten aus allen Ländern Europas ein. Die beträchtliche Zuwanderung von Fachleuten machte St. Petersburg schließlich zu einer viel kosmopolitischeren Stadt als Moskau und das übrige Russland. Peters Bemühungen, die Modernisierung in Moskau und im Rest Russlands voranzutreiben, wurden vom altmodischen russischen Adel völlig missverstanden und scheiterten schließlich, was ihm große Probleme mit der Opposition verursachte, einschließlich mehrerer Versuche seines Lebens und des Verrats mit seinem eigenen Sohn. 

Peter verlegte die Hauptstadt 1712, neun Jahre vor dem Vertrag von Nystad, von Moskau nach Sankt Petersburg Als "Fenster nach Europa" bezeichnet, war es ein Seehafen und gleichzeitig ein Stützpunkt der Petersmarine, die von der Festung Kronstadt geschützt wurde Die erste Person, die in Sankt Petersburg ein Haus baute, war Cornelis Cruys , Kommandeur der Baltischen Flotte . Inspiriert von Venedig und Amsterdam schlug Peter der Große in seiner Stadt der Kanäle Boote und Coracles als Transportmittel vor. Anfangs gab es nur 12 permanente Brücken über kleinere Wasserstraßen, während die Große Newa im Sommer von Booten und im Winter von Fuß- oder Pferdekutschen überquert wurde. Eine Pontonbrücke über Newa wurde jeden Sommer gebaut.

Peter war beeindruckt von Versailles und anderen Palästen in Europa. Sein Amtspalast von vergleichbarer Bedeutung in Peterhof war der erste Vorortpalast, der vom Zaren dauerhaft als Hauptamtssitz und Ort für offizielle Empfänge und Staatsbälle genutzt wurde. Der Palast am Wasser, Monplaisir , und der Große Peterhof wurden zwischen 1714 und 1725 erbaut. 1716 schenkte Preußens König Zar Peter ein Geschenk: das Bernsteinzimmer . 

Aleksandr Danilovich Menshikov , Peters bester Freund, war 1703–1727 der erste Generalgouverneur des Gouvernements Sankt Petersburg . 1724 wurde in der Stadt die St. Petersburger Akademie der Wissenschaften gegründet. Nach dem Tod von Peter dem Großen wurde Menschikow verhaftet und nach Sibirien verbannt. 1728 verlegte Peter II. Von Russland die Hauptstadt zurück nach Moskau, doch 4 Jahre später, 1732, wurde St. Petersburg erneut die Hauptstadt Russlands und blieb etwa zwei Jahrhunderte lang Regierungssitz.

 

 

 

Leicht war der Campingground nicht zu finden, wir wollten mit der Suche schon aufgeben, dann klappte es 

doch noch. Campingplatz Aurera Tel. +7 9119220302 oder +7 8129220302 Koordinaten N 030 Grad 12 min 51,6 s

E 030 Grad12 min 51,6 s. Nick, der Sohn des Besitzers, ging mit mir ein Simcard für kleines Geld besorgen, um

beim Motorradfahren eine Navigation zu haben, Motorrad abgeladen und auf gings zur ersten Erkundungsfahrt.

Geheiratet wir auch in Russland, Amon liebt so was und schon ist die Braut mitverewigt. Wir lösen ein 2-Tages-

ticktet für die Sightseeing-Busse, pro Person 32 Euro.

 

Reger Verkehr findet auf der Newa statt, denn viele Touristen besichtigen die Stadt vom Fluss aus.

Dann waren wir wieder mit der Honda unterwegs zurück zum Campground, die Navigation klappt

dank Googlemap hervorragend.

Natürlich interessieren uns auch die Strassen, die nicht so sehr von Touris frequentiert werden.

Am 3. Tag wird Amon von einer Grippe heimgesucht und es bleibt uns nichts anderes übrig, als einen Arzt aufzusuchen,

der schickt uns gleich ins Krankenhaus, quer durch die Stadt. Wir sind sehr überrascht, welche Zustände dort herrschen,

da war ich 2015 in Argentinien, Bariloche doch wohl besser aufgehoben. Nur dank ein paar hilfsbereiten Studenten wurde 

Amon dann doch zu einer Ärztin gebracht, die untersuchte sie und machte ein paar Röntgenaufnahmen. Sie wollte sie dann zur 

Beobachtung auf der Station behalten, doch das lehnten wir ab und sie verschrieb ihr Medikamente, die wir auf dem Heimweg in

einer Apotheke kauften.

 

Zurück auf dem Campingground wollte der Besitzer wissen, wie lange wir bleiben wollten und nach dem Preis gefragt,

erklärte er und sein Sohn Nick, dass sie 35 Euro pro Nacht wollten. Ich erklärte, das sei viel zu viel, wir hätten selbst

in Kanada und Alaska nicht so viel bezahlt. Er machte die Preise (Sprit, Lebensmittel Strom, Wasser) dafür

verantwortlich. Das sah ich nicht ein und startete eine Aktion in Facebook, ob jemand Preise in Russland für

Campingplätze wüsste. O,nix waren da zig Antworten da, natürlich auch welche, wie wir sollen uns nicht ins Hemd 

machen, wegen 35 Euro und so, aber überwiegend nützliche.

Am nächsten Tag ging der Besitzer auf 23 Euro runter und das war dann auch aktzeptabel.

Wir lernten auch noch Cleb, einen Russen, der mit seinem Sohn im Wohnmobil unterwegs war, kennen. Er lud uns ein,

wenn wir in Moskau ankommen, bei ihm unterzustellen, er ist im Begriff, einen Wohnmobilplatz einzurichten. Gute 

Adresse, wie sich in Moskau herausstellte. Tel. +7 9166950917 www.sf-motors.ru Moskau Krylatzky Hills24-4.

 

Am 30.4. brachen wir frühmorgens auf, um Pushkin, den Sommerort der Zarenfamilien zu erkunden.

gerne hätten wir uns das Bernsteinzimmer mal angesehen, aber schon für den Eintritt in den Park, standen wir 30 Minuten an ,

für das Bernsteinzimmer war wieder eine 200 Meter lange Menschenschlange. Die Russen kriegen das einfach nicht hin, und so 

verzichteten wir darauf und gingen lieber zur Toilette, da war die Schlange (bei den Mädels) dann doch nur halb so lange.

Pushkin

 Puschkin ist eine russische Stadt südlich von St. Petersburg. Es ist berühmt für den Zarskoje-Selo-Komplex mit Parks und Palästen, in dem einst die kaiserliche Familie Romanov lebte. Der Katharinenpalast im Barockstil mit seinen reich verzierten Kabinen befindet sich in den angelegten Gärten des Katharinenparks. Im benachbarten Alexander Park mit seinen dekorativen Brücken und dem Friedhof für königliche Pferde befindet sich der Alexanderpalast aus dem 18. Jahrhundert mit Säulen.

Bildergebnis für Amber Room

Einer der größten verlorenen Schätze der Geschichte, der spektakuläre Bernsteinraum im Barockstil, blendete einst die Besucher des Winterhauses des Zaren in St. Petersburg, in dem mehr als sechs Tonnen Bernstein gegen Spiegel und Blattgold in einer riesigen, goldenen Galerie angeordnet waren.


Das zwischen 1701 und 1711 entworfene ursprüngliche Bernsteinzimmer wurde zuerst in Berlin eingerichtet, dann als Geschenk an Peter den Großen übergeben, nach Russland verlegt und erweitert, bis es eine geschätzte Fläche von 180 Quadratfuß einnimmt. 1755 wurde es erneut in den Katharinenpalast in Zarskoje Selo bei St. Petersburg verlegt.Während des größten Teils der Geschichte war das Gebiet, das früher als Preußen bekannt war, der weltweit bedeutendste Bernsteinproduzent, und es ist auch heute noch mit dem Gebiet verbunden. Der goldfarbene versteinerte Baumsaft ist zwar an Orten auf der ganzen Welt zu finden, wird aber seit mindestens römischer Zeit in Osteuropa berühmt und gehandelt.

Während des Zweiten Weltkriegs versteckten verzweifelte Beamte des Katharinenpalastes den Nationalschatz hinter Tapeten, um die kunstverrückten Plünderer der ankommenden Nazi-Armee abzuwehren. Es war jedoch alles umsonst und die Nazis zogen sofort mit Kisten voller Bernstein davon und brachten es zurück nach Deutschland, wo es triumphierend auf Schloss Königsberg ausgestellt wurde.

Das heißt, es wurde triumphierend ausgestellt, bis auch sie den anderen Schuh fallen fühlten, und diesmal rissen die Beamten die prächtigen Tafeln heraus und versteckten sie ... irgendwo.

Historiker, Kunstliebhaber und Schatzsucher suchen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nach dem verlorenen Bernsteinzimmer, suchen in Silberminen und seichten Gewässern nach Schiffswracks in der Ostsee und nach geheimen Höhlen auf dem Land. Es wurde nie gefunden.

Die meisten Experten sind sich heute einig, dass der Raum höchstwahrscheinlich für immer verschwunden ist, verloren durch die Feuer, die die Königsberger Burg nach dem Fall von Nazideutschland verbrannten. Die Stelle, an der einst die Königsberg-Burg stand, ist heute von einem massiven und merkwürdigen Gebäude bedeckt, das als "Haus der Sowjets" bekannt ist. Es wurde 1960 erbaut, ist aber bis heute unvollständig und leer. Der Raum unter dem Grundstück wurde nie gründlich untersucht, so dass noch einige Rätsel bestehen.

In der Zwischenzeit begannen die Wiederaufbaumaßnahmen 1979 im Katharinenpalast. Erst 2003 wurde die neue Version enthüllt. Nach alten Darstellungen und Fotografien soll das neue Bernsteinzimmer der ursprünglichen Installation näher kommen, als es in Berlin zu sehen gewesen wäre.

1.5.19 auf dem Weg zum Ladoga See

wir brauchten doch für die 180 km 5 Stunden, Stau in Russland ist selten, wir haben ihn erlebt.

02.05.19 Novaya Ladogasee km 3.010

Kurz vor Novaya kauften wir uns frisch geräucherte Ladogaforellen. Trotzdem gingen wir in einem Restaurant

im Ort essen und die Forellen heben wir uns für den nächsten Tag auf.

Es war der nördlichste Punkt unserer diesjährigen Reise 61° 0′ 0″ N31° 30′ 0″ E.  Nachts wurde es

 doch recht kalt, und unsere Heizung hielt die Innenthemperatur auf angenehmen 19 Grad. 

Nach dem Aufwachen rief ich dann meine Schwester Ulrike an. um ihr zu ihrem 70. Geburtstag zu gratulieren,

wenn wir schon an ihrer Feier nicht teilnehmen konnten. Sie hat sich sehr gefreut von uns zu hören.

Ab jetzt geht es in Richtung Süden, durch enlose Wälder.

Es ist schon sehr einsam in dem großen Russland. zigkm lange Birkenwälder, aber wir begegnen keinem

einzigen Tier. Alles wie ausgestorben, auch wenn mal ein paar Häuser am Wegrand stehen, so sind sie überwiegend 

unbewohnt, oder wir sehen zumindest keine Menschenseele. 

Die A114 war in gutem Zustand und es herrschte wenig Verkehr. Über Tichvin erreichten wir die Großstadt

Cerepovic und sahen dort wiedermal große Einkaufszentren, die ersten seit St. Petersburg.

Wir bogen rechts ab in Richtung Rybinsk am See entlang. Hier war die Strasse so wie man sie sich in Russland

vorstellt, schlechte Teerdecke mit unzähligen Schlaglöchern. Und da sie immer schlechter wurde, entschloss ich

mich, bei Polsechonje-Volodarsk nach links abzubiegen, um auf die M8 zu kommen, was wir dann auch noch

kurz vor Einbruch der Dunkelheit schafften. 

Am Ufer des Rubinskoya Sees machen wir Pause und Abendbrot. 

Die Straße wurde immer schlechter und so erreichten wir wieder die M8. Dort fuhren wir noch ein kurzes

Stück in Richtung Yaroslawl, unserem nächsten Ziel.

03.05.19 kurz vor Yaroslawl km 3.645

Yaroslwl

In Yaroslawl fanden wir einen schönen Parkplatz, frühstückten und besichtigten anschließend die altertümliche Stadt.

Lage und natürliche Umgebung

Die Stadt liegt im östlichen Teil der Oblast Jaroslawl, die eines der 83 Subjekte der Russischen Föderationist, und 282 Kilometer nordöstlich von Moskau. Die nächstgelegenen Städte sind Tutajew (34 km Luftlinie nordwestlich von Jaroslawl), Gawrilow-Jam (37 km südlich) und Nerechta (47 km südöstlich). Der Stadtkernvon Jaroslawl liegt unmittelbar nördlich der Mündung der Kotorosl am rechten Ufer der Wolga, das gesamte Stadtgebiet verteilt sich jedoch auf eine Gesamtfläche von über 205 km² und umfasst auch Territorien südlich der Kotorosl und am linken Ufer der Wolga. Mit über 600.000 Einwohnern stellt Jaroslawl die größte Stadt an der Wolga flussaufwärts von Nischni Nowgorod dar und ist ein Verkehrsknotenpunkt von mehreren regionalen und überregionalen Straßen sowie Eisenbahnlinien (darunter der Transsibirischen Eisenbahn).

Jaroslawl und die Oblast Jaroslawl befinden sich im zentralen Teil der Osteuropäischen Ebene, die in Gebieten nordöstlich von Moskau durch eine Hügellandschaft mit Höhen von meist nicht mehr als 200 Meter geprägt ist. Typisch für die natürliche Landschaft der Oblast Jaroslawl ist der Reichtum an Misch-und Nadelwäldern, stellenweise gibt es auch größere Sumpfflächen.

Klima

Jaroslawl und seine nähere Umgebung weisen ein für Zentralrussland typisches gemäßigtes Kontinentalklima auf, für das ein im Vergleich zu Mitteleuropa kalter, schneereicher und trockener Winter sowie ein gemäßigt warmer Sommer typisch sind.

 
Fest zugefrorene Wolga in Jaroslawl im Winter 2006

Der Winter in und um Jaroslawl beginnt bereits gegen Anfang November und dauert rund fünf Monate. Der kälteste Monat des Jahres ist Januar mit einer mittleren Tagestemperatur von −8,2 °C; nicht selten sind zu dieser Zeit Temperaturen von unter −20 °C, in Ausnahmefällen (wie zuletzt im Januar 2006) kann es −35 bis −40 °C kalt werden, gelegentlich kommen aber auch im Januar Plusgrade vor (so im Jahr 1932, als ein Tauwetter 17 Januartage lang dauerte. Die Flüsse einschließlich der Wolga frieren in den Wintermonaten im Regelfall zu. Die Schneedecke ist im Durchschnitt 35 bis 50 cm dick, kann jedoch in besonders schneereichen Wintern bis zu 70 cm betragen. Die Frühlingsmonate sind durch eine relativ geringe Niederschlagsmenge charakterisiert. Ende März bis Anfang April setzt ein stabiles Tauwetter mit Schnee- und Eisschmelze ein, im April kann es bereits gelegentlich zu Temperaturen von über 20 °C kommen. Typisch für den Sommer in Jaroslawl ist die relativ große Niederschlagsmenge, die im Juli ihren Höhepunkt erreicht. Auch ist Juli der wärmste Monat des Jahres mit einer mittleren Tagestemperatur von 23,3 °C und gelegentlichen Werten von über 30 °C. Ab September beginnt der rund zwei Monate lange Herbst, der sich durch relativ hohe Luftfeuchtigkeit, eine geringe Anzahl von Sonnentagen und rasch sinkende Temperaturen (erster Bodenfrost bereits im September möglich) abzeichnet. Die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge in der Stadt beträgt 591 mm, dabei fallen im Juli mit 84 mm die meisten Niederschläge, während sie in den Wintermonaten (insbesondere jedoch im Februar und März) ihr Minimum erreichen.

Jetzt hatten wir nur noch gut 100km bis Moskau, leicht zu schaffen, dachten wir. Aber wieder standen wir im Stau.

Da Stillstand herrschte, verließen wir über den Seitenstreifen die M8 und landeten in einer Gartenkolonie. Die

Bewohner dieser kleinen Häuser beobachteten uns argwöhnisch, und es kam zu keinem Gespräch. Da sich das

Verkehrsgeschehen bis in die Nacht hinein nicht änderte, schlugen wir unser Nachtlager auf, um dann am nächsten

Morgen endlich nach Moskau zu kommen.

Moskau km 4070 Mot 20.504

Wir erreichten Moskau vom Norden her und wollten uns ein Bild vom Campingplatz im Südosten der Stadt machen,

obwohl wir natürlich die Einladung von Chleb annehmen wollten. Der Campingplatz war dank Navi leicht zu finden,

Camping Sokolniki 5-Y Lucheroy Prosek 16 A Moskau 107014.

Sauber, nur wenig frequentiert, ein schweizer Womo und ein paar aus Russland. Der wenig freundliche Angestellte in

der Rezeption, nannte mir den Preis von 30 Euro pro Nacht, nicht verhandelbar. Und so verließen wir den Platz, um

quer durch die imposante Stadt von Ost nach West zu fahren. Chlebs Adresse SF-Motors Krylatzki Hills24-4 

+79166950917 war dann nicht ganz so leicht zu finden, ein Neubaugebiet, ganz nahe am Olympiazentrum.

Aber es klappte, und wir freuten uns gegenseitig über unser Zusammentreffen. Die Adresse ist für Womoreisende, die

ein paar Tage in Moskau verweilen wollen, bestimmt Gold wert. Chleb ist ein ganz netter, hilfsbereiter Kerl, der sich

bestimmt ehrlich freut , wenn er Besuch aus Europa bekommt.

 

 

Gleich lädt er uns zu einer Moskaurundfahrt in sein Auto ein. Die Minna wir derweil in seiner Waschanlage pico-bello

sauber gemacht.

Chlebs kleiner Sohn ist natürlich mit von der Partie.

Moskau ist die an der Moskwa gelegene Hauptstadt Russlands. Neben dem berühmten Roten Platz und dem Kreml, die beide zum Welterbe der UNESCO gehören, bietet Moskau eine der tiefsten, am stärksten frequentierten und vor allem schönsten Untergrundbahnen der Welt. Daneben gehört der bekannte Gorki-Park mit seinen Fahrgeschäften zu den bekannteren Sehenswürdigkeiten der Stadt. Aber es gibt noch viel mehr in dieser Metropole zu entdecken.

Moskau - Москва (Moskwa, Moskva, Moscow)

Sehenswürdigkeiten

An Sehenswürdigkeiten gibt es einige in Moskau. Man sollte auf jeden Fall versuchen, eine Führung durch den Kreml zu bekommen. Der Rote Platz ist sehr eindrucksvoll, und wenn man zur richtigen Zeit da ist, kann man auch einen kurzen Rundgang durch das Leninmausoleum mitmachen. Auch sehr empfehlenswert ist eine Schiffsrundfahrt auf der Moskwa. Der Ausblick auf die Stadt, wenn man vor der Lomonosow Universität steht, kann sich ebenfalls sehen lassen.

Kreml

 
Die Zarenkanone im Kreml

In der Mitte der Moskauer Altstadt liegt an der linken Seite der Moskwa der Kreml 6, die ehemalige Residenz der russischen Zaren, später Machtzentrum der Sowjetunion, heute Sitz des russischen Staatspräsidenten. Die Anlage umfasst eine Fläche von 28 ha. Sie ist umgeben von einer 2235 m langen roten Backsteinmauer, die stellenweise 6,5 m dick und bis zu 19 m hoch ist. 20 Türme gehören zur Befestigungsanlage, fünf davon sind mit roten Sternen geschmückt. Besonders ins Auge fällt der Wasserzugturm am südwestlichen Eck nahe der Moskwa, bekannt ist auch der Erlöserturm (Спасская башня) an der Zufahrt vom Roten Platz. Der Haupteingang liegt etwa in der Mitte der nordwestlichen Kremlmauer beim Kutafja-Turm (Кутафья башня), von dort gelangt man über eine Brücke zum Durchgang beim Dreifaltigkeitsturm (Троицкая башня). Sehenswürdigkeiten im Kreml sind an kirchlichen Bauwerken

  • Uspenski-KathedraleDie Mariä-Entschlafens-Kathedrale mit dem Thron Iwans des Schrecklichen.
  • Blagoweschtschenski-KathedraleDie Verkündigungs-Kathedrale mit 9 Kuppeln.
  • Archangelskij-KathedraleDie Erzengel-Michael-Kathedrale.
  • Zerkow RispoloschenijaDie Gewandsniederlegungs-Kirche.
  • Glockenturm Iwan der GroßeMit 81 m Höhe das höchste Gebäude im Kreml.

Sonstige Sehenswürdigkeiten im Kreml sind

  • SenatHeute Amtssitz des russischen Präsidenten.
  • ZarenglockeSie wog über 200 Tonnen und hat nie geläutet.

Geöffnet ist der Kreml täglich außer donnerstags, Preis für ausländ. Erw. 300 Rubel, für Schüler 150 Rubel. Ein Museum für sich ist die Rüstkammer, für die separater Eintritt bezahlt werden muss (Erw. 350 Rubel)

 
Basilius-Kathedrale

Roter Platz

So besonders rot ist der Platz nicht, die Pflastersteine erscheinen eher dunkelbraun. Krasnaja Ploschtschad (russ.: Красная Площадь) bedeutete auch Schöner Platz, und das ist der 500 m lange und 150 m breite Platz entlang der nordöstlich verlaufenden Kremlmauer. An einem Ende ist die Basilius-Kathedrale 7 mit ihren auffälligen bunten Türmen, sie ist geöffnet von Mai-Okt von 10-17 Uhr, sonst von 11-16 Uhr außer dienstags und am letzten Montag des Monats. Auf der gegenüberliegenden Seite steht das historische Museum, daneben das erst 1991 wiedererbaute Auferstehungstor. An den Längsseiten des Platzes liegt dem Kreml zugewandt das Lenin-Mausoleum, auf der anderen Seite ist das Kaufhaus GUM.

Lenin-Mausoleum

Lenin MausoleumDas am roten Platz gelegene Lenin Mausoleum ist kein Museum im herkömmlichen Sinn. Hier ist seit 1924 der einstige Revolutionsführer Lenin aufgebahrt, dessen Leichnam man sich in einem Glassarg ansehen kann. Zu Sowjetzeiten wurde das Mausoleum von Millionen besucht, und auch heute ist der Besuch für jeden möglich. Geöffnet ist allerdings nur an wenigen Tagen in der Woche (abzulesen auf einem Schild am Eingang zum Alexanderpark westlich des Kremls) und auch dann nur von 10:00 bis 13:00. Da auch bei schlechtem Wetter die Schlangen recht lang werden können, sollte man früh genug dort sein. Der Eintritt ist frei. Da allerdings die Mitnahme von Rucksäcken, große Taschen, Kameras, etc. grundsätzlich verboten ist, muss für deren Aufbewahrung eine Gebühr entrichtet werden. Eine Tasche alleine kostet beispielsweise 30 Rubel. Es empfiehlt sich, alles was abgegeben werden muss in eine Tasche zu geben (auch die Kamera), und dann bei der Abgabe auf die Frage, ob eine Kamera darin ist, dies zu verneinen. Damit spart man sich weitere Kosten.

Bolschoi-Theater

Nur wenige hundert Meter nördlich des Roten Platzes ist das bekannte Große Theater oder Bolschoi-Theater 2.

 
Das Staatliche Historische Museum am Roten Platz

Puschkin-Museum

Puschkin-Museumwenige Meter westlich des KremlAbteilungen von der Antike bis zur Moderne. Geöffnet: Di – So 10.00 – 19.00 Uhr, Do bis 21.00 Uhr. Preis: Eintritt für ausländische Erwachsene. 600 Rubel, für Schüler 300 Rubel.

Tretjakow-Galerie

Eines der größten russischen Kunstmuseen, es liegt wenige hundert Meter südlich des Kremls auf der rechten Seite der Moskwa 8. Zu dem Museum gehört die Neue Tretjakow-Galerie 9 beim Gorki-Park. Beide Häuser sind Di-So von 10-19.30 Uhr geöffnet, Eintritt für ausl. Erw. 225 Rubel, für Schüler 130 Rubel.

Nowodewitschi-Kloster

Das an der Moskwa gelegene Kloster 10 befindet sich ca. 4 km südwestlich des Stadtzentrums. Es gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Museen

  • Museum der Geschichte der Juden in Russland (Музей истории евреев в России), Petrovsko-Razumovskaya al. 10, Gebäude 3, Büro 7, Moskau, 127083(Metrolinie 9, Petrowsko-Rasumowskaja). Tel.+7 (0)495 656-4571(0)915 149-3575, E-Mail: Das Museum ist eines der größten jüdischen Museen der Welt und wurde 2011 eröffnet. Es ist täglich von 12 bis 18 Uhr nach Voranmeldung geöffnet. Von den 4.000 Exponaten zu Kultur, Leben und Religion sind 1.000 ausgestellt. Behandelt wird das Leben der russischen Juden zwischen dem 18. Jahrhundert und der Neuzeit.

Sakralbauten der verschiedenen Religionen

 
Christ-Erlöser-Kathedrale
 
Sankt-Peter-und-Paul-Kathedrale
 
Choral-Synagoge
 
Schutz-und-Fürbitte-Kathedrale
 
Große Moschee
 
Armenisch-Apostolische Kirche
 
Kathedrale der unbefleckten Empfängnis
 
St.-Peter-und-Paul-Kirche
  • Christ-Erlöser-Kathedrale 11 (russisch-orthodox)
  • Sankt-Peter-und-Paul-Kathedrale in Lefortowo 12 (russisch-orthodox)
  • Schutz-und-Fürbitte-Kathedrale 13 (altgläubig)
  • Große Moschee 14
  • Choral-Synagoge (Hauptsynagoge) 15
  • Armenisch-Apostolische Kirche 16
  • Kathedrale der unbefleckten Empfängnis 17 (römisch-katholisch)
  • St.-Peter-und-Paul-Kirche 18 (evangelisch-lutherisch)

Verschiedenes[Bearbeiten]

 
Haus an der Uferstraße
 
Teil der Anlage von Kolomenskoje
 
Im Landgut der Grafen Scheremetjew im Winter
 
Pasternaks Haus in Peredelkino -heute Museum
 
Residenz des Patriarchen von Moskau und ganz Russlands bei Peredelkino
 
Schloss im Gut Archangelskoje
 
Brunnen der Völkerfreundschaft
Gebäude im Zuckerbäckerstil
 1/7 
 
An der Jausamündung
  • Haus an der Uferstraße 19: Ende der 1920er Jahre errichtetes Gebäude im Stil des Konstruktivismus. Als Haus der Regierung diente es als überwachtes Wohngebäude für Staatsfunktionäre und andere Persönlichkeiten. Es gilt als das erste Wohnhaus in Moskau, in dem warmes Wasser direkt aus der "Wand" kam. Berühmt-berüchtigt wurde das Haus in der Zeit des Stalinschen Terrors, als Nacht für Nacht auf dessen Geheiß Bewohner des Hauses vom Geheimdienst verschleppt und anschließend getötet oder zu langen Haftstrafen verurteilt wurden. Heute dient das Gebäude weiterhin als Wohnhaus. An dem Haus sind zahlreiche Gedenktafeln zur Erinnerung an ehemalige Bewohner angebracht. Im Gebäude befindet sich ein Museum zur Geschichte des Hauses. Zum Haus gibt es zahlreiche Literatur und Theaterstücke, zum Beispiel Juri Trifonows "Haus an der Uferstraße", dessen Vater, Bewohner des Hauses und ehemaliger Armeeführer, damals auch hingerichtet wurde. In der deutschsprachigen Literatur taucht das Haus in Stefan Heyms "Radek" auf.
  • Metro: Die Moskauer Metro ist nicht nur als Fortbewegungsmittel interessant, einige ihrer Stationen sind sehr sehenswert.
  • Arbat: Westlich des Kremls ist der Arbat 20, eine Künstlerstraße mit zahlreichen Cafes und Restaurants.
  • Gorki Park (Парк культуры и отдыха им. М. Горького) 21: Vergnügungspark an der Moskwa südwestlich vom Kreml gelegen
  • Kolomenskoje (Коломенское) 22: Seit dem 13. Jahrhundert Siedlung vor den Toren Moskaus und Residenz Moskauer Großfürsten und russischer Zaren. Heute geschützte Landschaftsanlage mit historischen Gebäuden und Kirchen im Südosten Moskaus an der Moskwa. In einigen der Gebäude befinden sich Museen, andere und der Park werden für Veranstaltungen genutzt. Das Moskwaufer dient im Sommer als Badestrand, im Winter werden häufig Fahrten durch den Park mit der Schlittentroika angeboten. Mit der U-Bahn fahren Sie bis zur Metro station green.png Station Kolomenskaja.
  • Kuskowo (Кусково) 23: Bis 1917 Landgut der Grafen Scheremetjew, heute Landschaftspark mit aus dem 18. Jahrhundert erhaltenen klassizistischen Gebäuden (Schloss, Kirchen, Teich- und Parkanlage) im Osten von Moskau. Mit der U-Bahn fahren Sie bis zur Metro station yellow.png Station Nowogirejewo, mit der Elektritschka vom Kursker Bahnhof bis Kuskowo.
  • Peredelkino (Переделкино) 3: Ehemals kleine Siedlung im Südwesten Moskaus, die in den 1930er Jahren um ein Schriftstellerstädtchen erweitert wurde. 1984 als Exklave nach Moskau eingemeindet, seit der Erweiterung Moskaus 2012 gehört sie heute zum Neumoskauer Bezirk. Viele bedeutende Schriftsteller lebten hier und manche sind auch auf dem hiesigen Friedhof begraben. Die ehemaligen Wohnhäuser mancher Schriftsteller dienen heute als Museum, so das Haus von Boris Pasternak. Von Interesse ist auch das Haus des literarischen Schaffens "Peredelkino". Unweit der Siedlung befindet sich eine Residenz des Patriarchen von Moskau und ganz Russlands. Wenn Sie noch etwas von der Atmosphäre der 1930er- 1960ger Jahre mitbekommen wollen, müssen Sie sich mit einem Besuch beeilen, denn nach und nach verschlingt die Großstadt die "Idylle unter dem Rauschen der Kiefern", wie Pasternak Peredelkino beschreibt. Mit der Elektritschka fahren Sie vom Kiewer Bahnhof bis zum Haltepunkt Peredelkino.
  • WDNCh (ВДНХ) 24 : Abkürzung von „Ausstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaft“ (Выставка Достижений Народного Хозяйства). 1939 gegründet als Leistungsschau sowjetischer Industrie, Landwirtschaft und Wissenschaft. Der Brunnen am Haupteingang mit Figuren in Nationaltrachten sollte die Verbundenheit der Völker der zeitweise 16 Unionsrepubliken darstellen. Großen Anklang haben meist Ausstellungen zur sowjetischen/russischen Raumfahrt gefunden. Heute finden hier Messen und Ausstellungen statt, und das Gelände wird als Freizeit- und Erholungspark genutzt.
  • Gut Archangelskoje (Архангельское) 25 : Bis 1917 Anwesen der Fürstenfamilie Jusupow. Heute Architektur- und Parkanlage (ausgehendes 18. Jahrhundert) mit Schloss, Museum, Erzengel-Michail-Kirche und Grabkirche der Fürsten Jusupow westlich von Moskau an einem Altarm der Moskwa. Sie erreichen das Gut von der U-Bahnstation Metro station violet.png Tuschinskaja mit Bussen der Linien 541 und 549 bis zur Haltestelle Archangelskoje.
  • Die sieben Hochhäuser im Zuckerbäckerstil (высотки-Vysotki/Hochhäuser)
1. Universitätsgebäude 26 - U-Bahnstation Metro station red.png Universität
2. Außenministerium 27 - U-Bahnstation Metro station blue.png Metro station dark blue.png Smolenskaja
3. Wohnhaus an der Mündung der Jausa in die Moskwa 28 - U-Bahnstation Metro station brown.png Metro station yellow.png Metro station violet.pngTaganskaja
4. Wohnhaus am Kudrinplatz 29 - U-Bahnstationen Metro station brown.png Krasnopresnenskaja und Metro station violet.pngBarrikadnaja
5. Hotel Ukraine 30 - U-Bahnstation Metro station brown.png Metro station blue.png Metro station dark blue.png Kiewskaja
6. Hotel Leningradskaja 31 - U-Bahnstation Metro station brown.png Metro station red.png Komsomolskaja
7. Hochhaus (Wohn- und Verwaltungsgebäude) 32 - U-Bahnstation Metro station red.png Krasnyje Worota (Rotes Tor)

Aktivitäten

 
Haupteingang Moskauer Zoo
 
Hauptgebäude Botanischer Garten
  • Ausflugsschiffe im Sommer in Richtung Ryazan ausgehend vom Südhafen.
Ausflugsschiffe, die nur im Zentrum von Moskau fahren, ab Metrostation Metro station blue.png Metro station dark blue.png Metro station brown.pngKiewskaja. Etwa alle halbe Stunde im Sommer. Inzwischen auch mit Tagesticket, sodass man an allen Sehenswürdigkeiten aus- und einsteigen kann. Spätabends besondere Schiffe mit Restaurant, um Moskau bei Nacht zu sehen.
  • Im Winter Schlittschuhfahren im Gorkipark. Besuch gegenüber des Gorkiparks im Open-Air-Museum der vergessenen Denkmäler mit interessanten Skulpturen.
  • Botanischer Garten (Ботанический сад) 4 : Der Garten wird von der russischen Akademie der Wissenschaften geführt. Der Haupteingang befindet sich in der Nähe der U-Bahn-Station Metro station grey.png Wladykino.
  • Zoo (Зоопарк) 5 : Mit 22 ha ist der Moskauer Zoo etwas kleiner als der Zoologische Garten in Berlin, was wie bei diesem kurze Wege für die Besucher und relativ geringen Auslauf für die Tiere bedeutet. Der Haupteingang befindet sich in der Nähe der U-Bahnstationen Metro station brown.pngKrasnopresnenskaja und Metro station violet.png Barrikadnaja.
  • Im Fitnesszentrum Sportline (Спортлайн) 6 können Sie sich unter anderem beim Bowling vergnügen. Das Zentrum befindet sich unweit des Pawelezer Bahnhofs.
  • Literaturfreunde sollten einen Spaziergang zu den Patriarchenteichen 7 unternehmen. Obwohl nur noch ein Teich erhalten ist, wird weiterhin nur die Pluralform für diesen verwendet. Setzen Sie sich auf eine Bank, kaufen Sie ein Aprikosengetränk und sinnieren über Gott und die Welt, wie der Verbandsfunktionär Berlios und der Schriftsteller Iwan Besdomnij ("Obdachlos") zu Beginn von Michail Bulgakows "Master und Margarita", zu denen sich alsbald Voland (der Satan in Gestalt eines deutschen Professors der schwarzen Magie) gesellt. Bulgakow wohnte in seiner Moskauer Zeit in dieser Gegend, wo sich auch ein großer Teil seines Romanes abspielt. Voland und Kot Begemot ("Kater Nilpferd") trieben ihre Spielchen in der Wohnung № 50 in einem Sechsgeschosser am nahegelegenen Gartenring. Dort befindet sich auch das Bulgakowmuseum 33 . An den Teichen machen einige Einrichtungen auf den Schriftsteller aufmerksam, so ein Cafe "Begemot" und ein "MB"-Studio. An der Nordwestseite der Teiche steht ein Krylowdenkmal.
  • Wenn Sie Abwechslung oder auch Ruhe und Entspannung in Moskau suchen, sind Sie im Ismailowoer Waldpark richtig. Während es im westlichen Teil mit kulinarischen Einrichtungen und Fuhrgeschäften um einen See herum noch recht betriebsam zugeht, finden Sie am und im Wäldchen östlich mehr Ruhe und Beschaulichkeit. Falls Sie irgendwo Klänge einer Balalaika oder eines Akkordeons hören, meist an Wochenenden oder Feiertagen, bewegen Sie sich ruhig in diese Richtung: Auf einer Lichtung erblicken Sie dann einen "Pjatatschok". Hier wird eine alte russische Tradition gepflegt - gemeinsames Singen und Tanzen. Es ist aber auch ein Treffpunkt für Menschen, die den zweiten oder dritten Versuch im Leben wagen wollen, und für die Klubs und Tanzcafes nicht erschwinglich sind. Nicht zuletzt Kriege und Wodka haben dazu beigetragen, dass hier vorwiegend die Damen paarweise tanzen, und nur wenige Männer, gekleidet in meist dunkle Anzüge, dazwischen herumstolzieren. Ob Sie nur stiller Beobachter sein wollen oder frei nach Goethe "hier bin ich Mensch..." an dem Treiben teilnehmen, müssen Sie selbst entscheiden. Metrostation Metro station dark blue.png Partisanskaja.

 

Am 2. Tag machten wir uns mit dem Moped auf die Tour durch Moskau. Amon hinter mir mit der Kamera bewaffnet,

ich nach vorn und nach hinten orientiert, und schon passierts, ich seh zu spät, das Schild "Einfahrt verboten" oder eben

entgagengesetzte Einbahnstrasse. Obwohl ich sofrt wendete war ich schon gesehen von einer Streife, die mich natürlich 

sofort rausholten. Na gut meinen Fehler musste ich wohl oder übel zugeben, ich reichte ihnen zuerst die Hand, was

ich in solchen Situationen eigentlich immer mache. Sie nahmen sie zögernd an. Sie verfrachteten mich sofort ins Polzeiauto.

Dort fragten sie mich,warum ich wohl hier sitze, na ja das übliche Polizeigewafe. Auf meine Frage, wieviel sie wollen, 

sagten sie !00. Da komm ich ja gut weg, dachte ich, 1 Euro 50. Sofort zückte ich meinen Geldbeutel und holte 100 Rubel 

raus. Da lachten sie beide. Euro sagten sie, worauf ich erwiderte, wir sind doch in Russland, und hier ist die Währung Rubel 

und schob meine 100 Rubel wieder ein. 100 Euro bezahle ich nicht sagte ich ihnen und fragte , ob sie schon mal als

Tourist in Deutschland gewesen wären. Nein , das wären sie nicht, warum. Weil Touristen in Deutschland anders behandelt

werden, kam von mir. Wie sie das verstehen sollen, fragten sie mich erstaunt. Ja, erwiderte ich, so ein kleiner Fehler könnte

passieren und ich habs ja auch gleich gemerkt. Ich erklärte ihnen dann noch, dass die Polizisten in Deutschland angewiesen 

sind, freundich zu sein und den Touristen, behilflich zu sein bei der Stadtbesichtigung. (Was uns tatsächlich passiert ist, in

Villa Hildago, Mexico). Ich habs anscheinend sehr glaubwürdig rübergebracht und nachdem sie mir noch ein paar Fragen 

über Deutschland gestellt hatten und ich sie beantwortete, lachten wir mitenander und schließlich schickten sie mich ohne

Strafe, weiter.

 

Sehr positiv gestimmt, von Stadt und Leuten verließen wir Moskau und Chleb nach 3 Tagen in Richtung Stalingrad.

Weiter WR 39 Russland nach Moskau 6.5. bis 19.5.19

 

 

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