WR 36 13.9.18 bis 19.9.18

Italien, Schweiz,Österreich, Deutschland

Am 13.9.18 gegen 23 Uhr erreichte ich wieder europäisches Festland in Genua. 

Ich genoß noch eine Pizza Frutti de Mare bevor ich mich schlafen legte.

Am nächsten Morgen machte ich mich auf gen Norden zum Lago Maggiore. 30 km nach Verlassen des Mittelmeeres, hatte ich 

fast mein linkes Außenspiegelglas verloren. Nur dem Umstand, dass ich mit offenem Fenster fuhr, verdanke ich, dass es sich 

nicht komplett veabschiedete, denn ich konnte es gerade noch auffangen. An der nächsten Ausfahrt verließ ich die Autobahn

und hielt in der nächsten Ortschaft bei einem Geschäft, das sich mit Swimmingpoole beschäftigte. Dort bekam ich einen Kleber,

der mein Spiegelglas wieder an der richtigen Stelle hielt. Nach gut 200 km war Arona erreicht und ich wählte einen Camping-

platz, Lago Maggiore Village, aus, wo ich die nächsten Tage verbringen möchte.

Zwischen 2 Wohmobilen aus Deutschland baute ich auf. links von mir ein netter Mann aus der meklenburger Seenplatte mit

seiner italienischen Freundin, er erzählte mir, als er die Landkarten auf der Minna betrachtete, dass er auch mal den Plan hegte,

auf Weltreise zu gehen. Rechts von mir, ein Ehepaar von Norddeutschland an der hollendischen Grenze. Er hatte früher mit Bau

zu tun, sie war begeisterte Opernbesucherin und wollte der Skala in Mailand unbedingt einen Besuch abstatten.

Spätnachmittags testete ich noch das Wasser des Lago Maggiore, es war sauber und 23 Grad warm.

An den nächsten Tagen fuhr ich mit dem Moped die Südspitze des Sees ab, kehrte in Arona, Sesto Calende, Angera und

Ranco ein, besuchte das alte Schloss Rocca di Angera mit einem riesigen Puppenmuseum.

Zu Schluß holte ich mir noch eine schmerzhafte Mittelohrentzündung, die mich veranlasste noch 2 Tage vor meiner Planung, den

Nachhauseweg anzutreten. Auf ein schweizer Pickerl verzichtete ich und fuhr die herrliche Westseite den Lagos über Stresa nach

Locarno. Dann Bellinzona und den Lucmanierpass runter nach Laax.

Abends war ich dann in Lindau und traf mich mit Edda und wir luden den alten, bei ihr eingelagerten Kühlschrank in mein Auto.

In Kressbronn kehrte ich dann, zum Abendessen, in ein Strandlokal ein. Dort taf ich einen netten Kerl aus dem schwäbischen,

ein Ehepaar aus Westfahlen gesellte sich noch zu uns und wir waren wieder mal die letzten Gäste, als wir gegen 23 Uhr 30

die Lokalität verließen.

Am nächsten Morgen ließ ich dann in Kressbronn noch eine kleine mechanische Reparatur am neuen Kühlschrank vornehmen,

bevor ich aufbrach, zu meinem alten Freund Norbert Rüttinger in Lechbruck. Dort frühstückte ich noch und wir hatten uns noch

einiges Neues zu berichten.

Mit dem letzten Stück über München nach Lauf beendete ich dann WR 36 am Mittwoch, den 19.09.18.

Minna 375.395 (968) Moto 19.225 (116)

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