WR 32 Brasilien Teil 3 vom 18.08.16 bis 5.9.16

 

 

 

Flughafen Nürnberg erreicht, Start zu neuen Abenteuern.

und wie in alten Zeiten, man trifft Bekannte, Andreas, mein alter Arbeitskollege aus Ricohzeiten wartet auf seine

Frau, die in Griechenland Urlaub machte.

WR 32 Brasilien Teil 3 vom 18/19/20.8.15 bis

20.21.22.08.16 Ibirama, Rio Sellin und Rio do Sul 331.140 331.357 331.445  27.00864 49.51599 Brasilien

na enlich, es geht wieder los. Nachdem die letzten Vorbereiungen für die 7-wöchige Reise

bis zum Nachmittag abgeschlossen waren, führ uns mein Freund Karl-Heinz Kittler gegen 

16 Uhr zum nürnberger Flughafen. Eine Boing 737 brachte uns innerhalb einer Stunde nach

von Nürnberg nach Frankfurt. Dort checkten wir nach knapp 2 Stunden nach Sao Paulo ein.

Die riesige Boing 777 war bis zum letzten Platz, 380 Personen, besetzt. Trotzdem überraschte 

die bequeme Beinfreiheit und so hatten wir angenehme 13 Stunden im Flugzeug. Auch die 

Verköstigung war hervorragend, danke der brasilianischen Fluggesellscht TAM, oder besser Latin.

Was es bei europäischen Fluglinien ja schon lange nicht mehr gibt, kostenlose alkoholische

Getränke, wie Bier, Wein und sogar Whiskey, hier wurde alles angeboten. Der Flug gestaltete

sich ruhig, wir konnten auch ein paar Stunden schlafen und kamen pünktlich um 4 Uhr 

morgens in Sao Paulo (5 Stunden Zeitverschiebung) an. Dort stand uns dann ein kilometerlanger

Marsch, von Terminal 3 zum Terminal 2 bevor. Aber wir hatten ja 4 Stunden Zeit, bevor der 

Airbus 320, auch wieder vollbesetzt, nach Florianopolis abhob. Nach 1 Stunde waren wir dann 

um 20 Uhr Ortszeit am Endziel, wo uns Marcon freudestrahlend in Empfang nahm.

Auf dem 220 km langen Weg nach Ibirama kehrten wir in einem Restaurant Toni ein, unser 

erstes Essen bestand aus einem gutschmeckenden Büffet, Suppe, Fleisch, Salat, Nudeln und

Kartoffeln, alles brasilianisch zugerichtet, stillten unseren Hunger. 

Marcon und seine Freundin Jenny sind inzwischen aus dem Haus von Marcons Eltern ausgezogen 

und leben jetzt in einem Hochhaus in Ibirama in einem ganz neu eingerichteten Apartemant.

Marcons Bruder  Moacir hat sich auf dem Elterngrundstück ein kleines Haus gebaut. Also bei meinen

brasilianischen Freunden hat sich einiges verändert in den letzten 9 Monaten meiner Abwesenheit.

Bei unserer Ankunft warteten schon Manfred und Sigrid, die Eltern von Marcon und Bruder Moacir

auf uns und ich sah endlich meine Minna, die Moacir vor einer Woche aus der Tankstelle 

hierher gebracht hatte. Sie war von Jenny blank gewienert und auch fast wieder fertig eingerichtet

worden. Amon musste nur noch die Betten überziehen. Die Batterien hatte Moacir ausbaut und auf 

Vollladung gebracht. Aber auch die lange Standzeit ging nicht spurlos vorbei. So waren einige 

Mängel vorhanden, die wir vor dem Start noch beseitigen müssen. Der 220 Volt Strom ist irgendwo

unterbrochen, die Wasserpumpe muss zumindest entlüftet , oder sogar ausgetauscht werden, der

Kühlschrank springt auch nicht an und die Heizung geht immer wieder mal aus, also viel Arbeit

wartet auf uns.

Nach ein paar Bier verabschiedeten wir uns von der Familie und bezogen nach langer, langer Zeit

wieder die Minna. Da es hier seit unserer Ankunft nichts als regnete und tagsüber nicht wärmer 

als 14 Grad wurde, die Heizung nicht 100%ig funktionierte, rechneten wir schon mit einer

unangenehmen Nacht, aber wir  schliefen wunderbar.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf nach Ibirama zum Elektriker, der zumindest erst mal

die 220 Volt wieder ins Auto legt, er musste eine Oxitation beseitigen und ein Kabel anders

anschließen. Den Kühlschrank brachte er und auch ein anderer Spezialist nicht in Gang und da es

Wochenend ist, müssen die Reparatur auf Montag verschieben.

Abends besuchten wir dann den mir bekannten Handwerkerhof, wo wir für uns 7 einen Platz für

das Olympiafussballendspiel Brasilien/Deutschland reserviert hatten. Wir waren während des

spektakulären Spiel fast die einzigen Gäste, soviel zum fußballbegeisternden Land Brasilien. 

Erst beim Elfmeterschießen fanden sich dann mehr Gäste ein, die aber hauptsächlich zum Essen 

kamen. Nach 3 Kübeln Bier und einem Familienpizza ginen wir dann am Parkplatz in die Minna 

zum Schlafen, während sich unsere Freunde auf den Heimweg machten.

Nachdem wir am Vortag noch im Mercator unser Lebensmittel einkauften, konnten wir, wieder bei Dauerregen,

in der Minna ausgibig frühstücken. Danach fuhren wir wieder zu unseren Freunden nach Rio Sellin.

Nachmittags besuchten wir Jenny und Marcon in ihrer neuen Wohnung in Ibirama. Sie erzählten und von kleinen 

Zwistigkeiten zwischen Marcons Eltern und Jenny, dei sie bewogen haben, sich eine neue Wohnung in einem 

Hochhaus im 5. Stock zu beziehen. Alles ist sehr sauber und neu. Beim Kaffeetrinken gesellte sich auch noch 

Sambucca, bei dem ich die Minna für 9 Monate untergebracht hatte, dazu. Wir besprachen noch was und wo

wir die Minna reparieren werden. Auf den Rat von Sambucca hin, machten wir uns auf nach Rio do Sul zu einer

Werkstatt, dort werden Wohnmobile aufgebaut und auch in Stand gehalten.

Fabio, der Chef besah sich die Minna und ich erklärte ihm ein Problem nach dem anderen. Herauskam, dass der 

Kühlschrank ersetzt werden musste € 1200,-, die Wasserpumpe konnte repariert werden und auch das Problem,

Heizung, sie ging während des Betriebs immer wieder aus (schon seit Kanada, beim Beginn unserer Reise)  und ich

musste zum Betrieb immer den Auspuffdeckel abschrauben, alles wurde in Stand gesetzt. Nach ein paar Abschieds-

bilder konnten wir dann endlich am Dienstag abend unsere Reise beginnen. Wir tankten die Minna noch voll, es war

schon finster und wir wollten nur noch ein paar Kilometer machen. Dann standen wir eine Stunde im Stau und

bezogen in Tajo unser erstes Quartier.

23.08.16 Tajo 331.496  27.14429 49.98241 Brasilien

Die Nacht war kalt und die Heizung funktionierte einwandfrei. Um an die Iguazuwasserfälle zu kommen, wählte 

ich, im Gegensatz zum letzten Jahr, eine nördliche Route. Im nachhinein war es eine schlechte Variante, denn 

landschaftlich war die vorjährige Variante die weitaus schönere und 150 km staubig, steinige Gravelroad wären 

uns auf der südlichen Strecke auch erspart geblieben. Es war schon wieder finster als wir auf der 277er eine 

Raststätte ansteuerten.

24.08.16 Raststätte auf der 277er kurz vor Guarapuava 331.848  25.31156 51.17092 Brasilien

Nach 150 km Autobahn entschieden wir uns wieder für die Landstrasse, mit gemischten Gefühlen, da auf der

Landkarte nichtzu erkennen ist, ob die jeweilige Strasse geteert ist, oder wir wieder auf eine holprige Steinpiste

geraten. Aber diemal hatten wir glück mit unserer Wahl und kamen schnell vorwärts, auch die Landschaft war 

sehr abwechslunsreich. Teilweise überwanden wir kleine Berge, fuhren an Seen entlang und erreichten den Rio 

Iratin, einen Zufluß zu den Iguazuwasserfällen. 

Kurz vor Capanema riss der Auspuff der Minna und ich befestigte das hintere Teil mit 2 Spanngummis. Nach etwa 

15 km erreichten wir eine Werkstatt. Der Mechaniker machte mir anfangs einen kompetenten Eindruck und 

schweißte das abgerissene Teil wieder fest. Etwa 30 Euro musste ich berappen, gut wenn der Aupuff hält, bin ich

zufrieden. 20 Km von Capanema befindet sich ein kleiner Grenzübergang nach Argentinien. Ich wußte ja noch immer

noch nicht was mich erwartet, wenn ich mit der Minna Brasilien verlasse, denn ich habe ja kein Permit von der Einreise

meines Autos, im November 15. Schlimmstenfalls muss ich mit einer hohen Geldbuße rechnen, da die Minna seit 1.März

16 illegal in Brasilien steht.

Der Grenzer ist sehr freundlich, iteressiert sich sehr für unsere Reise. Seine Tochter möchte später mal ihr Glück in

Kanada oder in den USA probieren. Er verliert kein Wort über das Permit und schickt uns weiter zur argentinischen 

Grenze. Dort steht das nächste Problem an. Normalerweise kann man an der Grenze eine Versicherung fürs Auto

abschließen. Hier nicht, die Grezerin schickt uns zurück, ohne Versicherung kein Einlass in ihr Land Argentinien.

So landen wir wieder beim freundlichen brasilianischen Grenzer, der uns wieder einen Stempel in der Pass drückt

und uns erklärt, wo wir in Capanema eine Versicherung abschließen können. Dort angekommen, war die Agentur 

schon geschlossen und ich klingelte der Versicherungsmenschen raus. Der erklärte uns dann, dass er nur für kleine

Autos einen Versicherungsschein ausstellen kann und schickt uns 90 km nach Süden zum nächsten Grenzübergang,

nach Bernardo de Irigoyen, dort habe ich letztes Jahr meine Versicherung abgeschlossen.

Wir suchten uns erst mal einen Platz in Capanema zum Übernachten. Kaum waren wir im Bett, stellte sich die Polizei

etwa 100 Meter nach unserem Parkplatz auf, um Kontollen durchzuführen. Wir beobachteten sie durch unser 

Dachfenster. Während sie einige Autos und Motorräder stoppten, blickten sie immer neugierig zur Minna. Endlich

kamen sie zu 4. und standen mit ihren MPs um unser Auto und palaverten. Als ich sie durchs Dachfenster begrüßte,

erschracken sie erst und dann plauderten wir , woher, wohin, usw. Freundlich wünschten sie und eine gute Nacht und

hießen uns in ihrem Land willkommen. So gehts also auch.

25.08.16 Capanema 332.248  25.67684 53.80642 Brasilien

Wegen Strassenarbeiten und Staus brauchten wir über 2 Stunden für die 80 km zur Grenze. Ohne 

Probleme konnten wir einreisen, ich wechselte zum Kurs von 14,6 Pesos für 1 Dollar und wir fuhren 

zu der mir bekannten Versicherungsagentur. 

Es war Freitag und schon kurz vor 12 Uhr und die nette Dame sagte uns, wir müssten uns bis Montag

gedulden, dann könnte sie uns eine carta verde ausstellen. Wir entschieden uns für eine andere Agentur

im Ort, dort bekamen wir unsere Versicherung. Es dauerte zwar fast 2 Stunden, weil die Dame diesen

Prozess noch nie hatte machen müssen, aber kurz vor 2 hatten wir die grüne Karte für 1 Monat. 300

Pesos, also ca. 21 Dollar war der Preis dafür.

Wir kauften noch guten argentinischen Torrontes und 1 Flasche 8 Hermanos (der beste Uso, den es gibt)

ein und fuhren Richtung Porto Iguazu die neue Strasse. Auf Befragung erklärten uns die Geldwechsler,

dass die Strasse inzwischen durchgehend asphaltiert sei. Voriges Jahr fuhr ich ebenfalls diese Strecke und 

da waren die letzten 50 Kilometer Lehmpiste. 

Es überraschte mich nicht, als der Teer ab dem Eingang in den Parc National endete, genau wie voriges 

Jahr. Was mich aber ärgerte, dass genau am Eingang des Parks wieder der Auspuff abriss, genau an der 

Szelle, an der es gestern geschweißt wurde.

Wir trafen noch auf eine Gruppe Archeologen, die mit einer Drone Bilder von den Randgebieten des

Parks machten.

 

 

 

Über 2 Stunden brauchten wir für die 50 Kilometer Lehmpiste durch den Park. Immer wieder musste ich

kontrollieren, ob der Auspuff, den ich wieder professionell mit 2 Spanngummis hochgeschnallt hatte, noch

dranhing. Wir erreichten gegen 17 Uhr den Parkplatz am Eingang der Wasserfälle des argentinischen Teils.

Dort wollten wir eigentlich übernachten, da es uns verweigert wurde, suchten wir vergeblich einen

Campingplatz in Poto Iguazu. Enlich fuhren wir wieder nach Brasilien, Foz de Iguazu, auf den mir bekannten

Campingplatz. Die Besitzer hatten wiedermal gewechselt, inzwischen kostet die Nacht 250 Pesos pro Person.

wie ich erfahre ein durchaus üblicher Preis für höherklassige Camingplätze in Brasilien und da es kaum eine

Alternative gibt muss man es bezahlen. Mit dem Auffüllen der Gasflasche, nur die 5kg, war ich mit dem Preis

allerdings nicht einverstanden, sie wollten mir 120 Real abnehmen, das sind 35 Dollar, ich handelte dann auf

80 Real herunter, was immernoch die teuerste Füllung auf der ganzen Reise bedeutete. Außer uns waren noch

ein argentinisches Paar (Sprinter) und einCalifornier mit seiner equuatorischen Freundin (Ford 250 Pickup) am

Platz. 

26.27.08.16 Camping Foz de Iguazu 332.506  25.55956 54.57604 Brasilien

Am nächsten Tag, Amon war sehr krank, machten wir eine Erholungspause. Wir relaxten am Pool, aber es war

doch sehr kalt und nur in der Minna war es wohlig warm.

Trotz, dass Amon nur humpend unterwegs war, unternahmen wir den Ausflug in den Parque National

do Iguazu. Ein Erlebnis, bei dem man schon einige Leiden in Kauf nehmen kann.

Bilder sprechen Bände.

 

Die vorwitzigen Waschbären sind hier eine Plage. Wir waren Zeuge, wie einer einer Touristin ihren 

Hamburger von Teller stahl.

Leider war das Wetter recht dunstig, so dass wir auf die vielen Regenbogen verzichten mussten (siehe

Foz de Iguazu WR 25

 

 

 

Die Sekurity musste mir dann beim Knacken meiner Minna helfen. Ich hatte die falschen Schlüssel für

die Zusatzschlösser mitgenommen.

Nachmittags fuhren wir wieder nach Argentinien, ließen uns in einem guten Restaurant ein Steak

munden, bevor ich dann Amon ins Krankenhaus in Porto de Iguazu brachte. Hier müssen Touristen

allerdings einen Pauschalbetrag von ca 20 Dollar für eine Behandlung bezahlen. In Bariloche war 

voriges Jahr meine komplette OP kostenlos (siehe WR 29).

28.06.16 Porte de Iguazu Krankenhaus 332.535 25.60059 54.57165 Argentinien

Amon wurde für den nächsten Morgen zur Blutuntersuchung bestellt und war schon um 5 Uhr dort

vorstellig. Da sie aber 2 Tage auf den Befund warten sollte, verzichtete sie und wir entschlossen uns,

die Prozedur in Posadas, 280km südlich,  im Krankenhaus durchführen zu lassen. Dauerregen begleitete

uns auf der ganzen Strecke.

Wir besichtigten Posadas am Nachmittag, nachdem Amon den Termin im Krankenhaus für den nächsten 

Morgen klargemacht hatte.

29.06.16 Posadas Krankenhaus 332.846 27.38407 55.89368 Argentinien

Auch während der Wartezeit auf den Befund, den wir hier schon um 14 Uhr erhalten sollten,

hatten wir die Gelegenheit, einige wenige Sehenswürdigkeiten Poadas anzusehen.

Immer wieder konnten wir über den Rio Parana nach Escarnation, in Paraguay, unserem nächsten

Ziel, Ausschau halten. 

Am Spätnachmittag brachen wir dann auf, Amons Blutbefund beinhaltete keine negativen Blutwerte,

außerdem fühlte sie sich schon wieder viel besser.

Die argentinischen Geldscheine sind von sehr schlechter Qualität, immer wieder will ich sie nicht

annehmen, da ich mir nicht sicher bin, dass ich sie wieder irgendwo an den Mann bringe.

Die Grenzformalitäten waren schnell erledigt und wir suchten uns ein Quartier direkt neben der Mission

Trinidad. Vorher besuchten wir noch Pablo Lutz auf in seiner Werkstatt. Er sah sich nochmal die Minna an,

Wasser, Öl, Bremsbeläge, alles ok, wie er mir nochmal bestätigte, nur dass das ABS nicht mehr funktioniert,

aber das wusste ich ja schon seit Honduras. Dann lernten wir noch Roland Schneider, der auch eine große

Werkstatt in Encarnation führt. Sicher eine gute Adresse für Globetrotters ( Fa Dimosa Calle Curupayty 93).

30.06.16 Trinidad 332.907 27.13102 55.70467 Paraguay

Die alte Missionsstätte Trinidad gab uns nicht sehr viel, ich kann mit Missionstätten sowieso

nicht sehr viel anfangen und so machten wir uns auf den Weg nach Ituzaingo, dort wollten wir 

wieder nach Argentinien ausreisen. Dachten wir, niemand sagte uns, dass man dort, ohne Sonderpermit

(nur für Arbeiter an der neu zu errichtenten Staumauer) nur an Wochenenden, den Grenzübergang

benutzen darf.

Auf dem Weg dahin, erst mal ein Mittagsschläfchen.

Amon wacht.

Wir mussten den ganzen Weg wieder zurück bis Encarnation und hatten nun Posadas im

Blickfeld über den Rio Parana.

Eine Nacht noch in Paraguay, dann standen wir wieder an unserer bekannten Grenze von Encarnation

nach Posadas.

31.06.16 Colonal Bogado 333.269 27.15535 56.24076 Paraguay

Wiedermal ein Tachometerstand, bei dem ich zu grübeln beginne. 111.111 da war die Minna noch nicht mein, 200.000 war

Weihnachten 2010 auf dem Weg nach Prag, 222.222 im Oktober 2012 auf meinem Rückweg von der Türkei nach Hause, 

direkt auf der Bosporusbrücke in Istanbul, 300.000 im Mai 2015 kurz vor Aracayu in Brasilien und nun die 333.333 in 

Posadas in der Grenzstadt Paraguay/Argentinien.

Eigentlich war unser Plan, am Rio Paraguay südlich bis Buenos Aires zu fahren, da wir uns nun aber viel

näher am Rio Uruguay befinden, fahren wir halt den entlang, der führt uns ja auch nach Buenos Aires.

Hier wollten wir uns den Naturschutzpark Esteros del Ibera ansehen. Der tage- und nächtelange 

Regen, machte die 120 km lange Erdstrassenanfahrt so rutschig, dass es für uns unmöglich war,

dort hinzukommen.

Nach 15 Kilometer brachen wir ab und fuhren zur Hauptstrasse zurück.

Ibera Sümpfen

Ibera Sümpfen - Fotos: Pablo Etchevers 1 und 3 - 2 Sec Tourismus-Zentrale.Ibera Sümpfen - Fotos: Pablo Etchevers 1 und 3 - 2 Sec Tourismus-Zentrale.
Das Wort "Iberá" bedeutet "glänzenden Gewässer" in Guarani Sprache. Wenn die Art und Weise der Mond in den Lagunen und Flussmündungen in diesem unteren Bereich reflektiert wird beobachtet wird Corrientes , es ist nicht schwer zu erraten , warum alte Guarani gut diesen Ort wählte nennen. Das Gebiet ist eines der größten Naturschutzgebiete Land, mit Landschaften von unvergleichlicher Schönheit, die eine große Vielfalt an Flora und Fauna besitzt. das Hotel liegt im Zentrum der Provinz Corrientes, die Sümpfe und Lagunen von Ibera machen bis zu einem der reichsten und ursprünglichsten Gebiete Argentiniens und der Welt, mit einer Fläche von über 2.000.000 Quadratkilometern. Dieser Bereich besteht aus Lagunen, Sümpfe und Moore ein Feuchtgebiet zu provozieren verbunden , die Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten, bietet als auch unzählige Insekten und zahlreiche Sorten von Schmetterlingen . Es ist möglich , zu den Buchten und Lagunen besuchen , wo Sie Brüllaffen, Sumpfhirschen, Capybaras, Alligatoren und Hunderte von Vögeln. Sehen Die Stadt Carlos Pelegrini ist eine kleine ländliche Gegend zu den tidelands amtieren Tür. Guarani zu Fuß durchdie Straßen mit Namen können Sie auf den Hauptplatz zugreifen. Die Attraktionen in den Sümpfen und Lagunen sind nicht nur Landschaften ,sondern auch die Sitten und Gebräuche der Menschen. Mercedes , im Gegensatz zu Carlos Pelegrini, ist schon eine Stadt, in der Nähe von den Esteros del Ibera. Das Hotel liegt 125 km von Mündungen, überraschen Sie Ihre Gateway uns mit dem Heiligtum der berühmten Gauchito Gil.Die Marschen wurden erklärt Naturschutzgebiet in den Jahren 1983 und Wetlands International im Jahr 2002 und viele argumentieren , dass unter ihm die Süßwasserreserve größer ist als die Menschheit hat, mit dem Namen Guarani Aquifer.

Gegen Abend kamen wir in Santo Tome, wieder eine Grenzstadt zu Brasilien, an.

01.09.16 Santo Tome 33.524 28.58062 56.08605 Argentinien

Wiedermal wechselten wir das Land, wieder von Argentinien nach Brasilien, von autobahnähnlicher

Strasse, auf die Landstrasse, aber es wurde auch nicht abwechslungsreicher. Eintönig, fast langweilig,

ging es durchs Flachland. Links und rechts Herden von ständig grasenden Rindviechern, in Richtung 

Uruguay. Ständig regnete es bie 6 Grad Celsius.

Eine schmale, einspurige Brücke führte uns über einen Nebenfluss des Rio Uruguay zur Grenzstadt 

Barra do Quarro.

Es war wieder Abendzeit, als wir nach Uruguay in die Grenzstadt Bella Union wechselten. An der Grenze

wurde die Minna nach Lebensmittel, besonders Fleisch und Gemüse durchsucht. Da wir noch frisch eingekauft

hatten, wurden die grenzer fündig. Freundlich wiesen sie uns darauf hin, dass das nicht erlaubt sei. Sie

drückten jedoch beide Augen zu und sagten uns, wenn wir darauf angesprochen werden, müssen wir sagen,

dass wir die Nahrungsmittel in Bella Union eingekauft haben.

Übernachtet haben wir am Duty Free Shop in Bella Union. Es war Freitag auf Samstag und die Urus

feierten die ganze Nacht mit lauter Musik.

02.09.16 Bella Union 33.818 30.25817 57.59110 Uruguay  

03./04.09.16 Camping Termas del Arapey 33.917 30.94907 57.57022 Uruguay

Schon sehr früh machten wir uns auf zu den Termas del Arapey, 100 km südlich.

Hier befinden sich die angeblich schönsten Termen Uruguays, auch der Campground ist ruhig und sauber.

Ein großer Mercedes LKW steht auch hier. Wir wir erfahren handelt es sich um die Langzeitreisenden,

Wolf und Ilona aus Hamburg. Sie sind schon seit 2000 in Südamerika unterwegs und halten sich

überwiegend abseits der Overländerrouten auf. Sie laden uns nachmittags zum Kaffee ein.

An den 2 Tagen, die an den Termen verbrachten, hörte es kaum einmal zu regnen auf. Im Wasser war 

es zwar angenehm warm, aber es grauste uns, das Wasser zu verlassen, um in der Kälte ( 10 Grad),

die warme Minna zu errreichen. Da sich das Wetter nicht ändern wollte und uns eine Nachricht von den 

Pummels errreichte (sie wären schon früher am ausgemachten Treffpunkt in San Antonio de Areco), 

verließen wir die Termen am 3.Tag, in Richtung Süden. 

Dabei kamen wir an den beiden anderen Termen Uruguays (Termas de Dayman und Termas de Giuayiyu)

vorbei. Beide Stellen sind kleiner und liegen in der Nähe der Hauptstrasse. 

In Paysandu wechselten wir nach Argentinien, dort bin ich voriges Jahr aus Argentinien nach

Uruguay gekommen.

Auch hier ließ der Regen nicht nach.

Bei Zarate, dem eigentlichen Hafen von Buenos Aires, überquerten wir den Rio Parana, der sich kurz

darauf mit dem Rio Uruguay vereinigt. Zwischen den beiden Flüssen besteht fast undurchdringbares 

Sumpfgebiet. Im Augenblick ist alles Überschwemmt, wegen der andauernden Regenfälle.

Gegen 15 Uhr erreichen wir den Treffpunkt und damit Hilu und Sigo. Nach fast genau 2 Jahren,

damals in Sant Christobal, Mexico, war die Wiedersehensfreude groß.

  

 

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