WR 24c Brasilien 3.Teil ab 29.5.15 Vitoria bis 23.06.15 Dionisio (argentinische Grenze)

WR 24 c Brasilien Teil 3 ab Vitoria

Vitoria präsentiert sich als ein moderne Stadt, das Wasser ist glasklar, die Buchten traumhaft.

Wir suchen zuerst das italiensche Konulat, da Amon einige Sachen zu regeln hat. Als wir 2 Polizisten, auf

ihren Motorrädern, nach dem Weg fragen, erklären sie sich freundlich bereit, uns mit Blaulicht dorthin zu

führen.

Danach machen wir mit der Minna noch eine Stadtbesichtigung und fahren dabei über die riesige 

Brücke, in den Stadtteil Vilha Vela.

Auch hier ändert sich das Stadtbild kaum, Berge und Buchten, einfach ein herrliche Stadt.

Als wir gegen Spätnachmittag die Stadt verlassen, leuchtet die rote Lampe am Armatureninstrument

auf, die Batterie wird nicht mehr aufgeladen. Anscheinend sind die Kohlen in der Lichtmaschine 

verschlissen. Wir erreichen kurz vor 18 Uhr eine Werkstatt in Guatapari und ein Mechaniker misst die

Ladung der Lichtmaschine und bestätigt meine Vermutung. Sie versprechen, es am nächsten Tag zu

reparieren. Denis sucht sich in der Nähe eine Posada und wir nächtigen direkt vor der Werkstatt.

29.05.15 Guatapari 302.809 36.563 20.66125 40.50202

 Gleich um 8 Uhr 30 machen sich die Mechaniker an die Arbeit, reparieren auch noch den Handbremszug,

um 11 Uhr können wir schon weiterfahren.

An jeder Grenze das gleiche Bild, unzählige beschlagnahmte Motorräder und Autos.

Bei einer der vielen Flußüberquerungen, können wir die Reste der alten eingefallenen Brücke betrachten.

Wir erreichen die dreckige Stadt Macae und es ist schon finster, also suchen wir uns eine Stadtposada zum

Übernachten.

30.05.15 Macae 303.150 36.563 22.40273 41.79716 

Am nächsten Morgen fahren wir weiter über Cabo Frio, in die angeblich teuerste und schönste Gegend

Brasiliens, nach Buzios. Enge Strassen winden sich durch die Highsocietystadt und an der schönen, aber

nicht unbdingt sauberen Küste entlang. 

Wir belassen es bei der Besichtigung und steuern den nächsten Punkt, Arraial do Cabo an.

Dort finden wir eine saubere,kostengünstige Posada im 3. Versuch und wollen wieder ein paar Tage den

Strand und die Stadt genießen. Aber fast ständiger Regen vermießt uns das.

 

31.05.15 bis 02.06.15 Arraial do Cabo 303.276 22.95978 42.02577

So vertreiben uns die Zeit und führen kleine Reparaturen an der Minna aus. Auch haben wir ein

gutes Internet. Denis macht auch meine einzige Waffe wieder gängig.

Am Dienstag, 2.6. geht es dann endlich nach Rio.

Die Stadt empfängt uns zuerst im Sonnenschein, aber als wir die PonteRio-Niteroi, eine 11 km lange Brücke

überqueren, fängt es wieder an zu regnen.

Trotzdem hält uns das nicht ab, erst mal kreuz und quer durch die Großstadt zu fahren.

Wir fahren noch ca. 30 Kilometer raus aus der Großstadt und erreichen über Tijuaca einen 

Nationalpark, wo wir uns im Safarihotel (Hostel), für die letzten Tage mit Denis, einquartieren.

Dort haben wir nicht allzuweit nach Rio und auf den Berg mit dem Wahrzeichen der Stadt, dem

Jesuskreuz, genannt Corcovado. 

Im Herzen des Nationalparks von etablierten Tijuca-Wald , auf einer Höhe von 710 Metern , ist die Statue 38 Meter hoch (30 für Christus und 8 für den Sockel, die eine Fläche von einnimmt 100 m 2 ). Seine Masse ist 1145 Tonnen , die ungefähre Masse des Kopfes ist 30 Tonnen , und dass jeder Hand von 8 Tonnen . Der Kopf misst 3,75 m , jeder Hand 3,20 m , Breite der Tunika 8,50 m . Die Spanne zwischen den beiden Händen ist 28 Meter .

Diese Abmessungen machen ihn zu einem der größten Statuen ihrer Art weltweit. Nur Christus von Concord in Cochabambain Bolivien , mit seinen 40,44 m hoch (34.20 einschließlich 6.24 für den Charakter und die für den Sockel) 3 , der Statue von Christus dem König in Świebodzin ( 52,5 m ) und der Christ von Vung Tau ( 32 m ) sind größer.

Alles können wir mit dem Motorrad gut erreichen.

03.06.15 bis 06.06.15 Rio de Janeiro/Tijuaca Hostel Amarelinho da Usina 303.490

36.600 22.95978 42.02577

Rio ist eine Traumstadt, nicht nur zur Karnevalszeit, wiedermal ein Highlight unserer Reise. Jung und alt

tummeln sich an der Copacopbana, im Zentrum und vor allem auf über 700 Meter Höhe, am Corcovado.

 

Teure Hotels säumen die Strandpromenade, die mir ein bisschen wie die in Nizza vorkommt, nur alles

viel größer und breiter.

 

Am ersten Tag unseres Aufenthalts fuhren wir mit Bus und Metro in die Stadt. 

Während sich Amon hauptsächlich in einem Shoppingcenter aufhielt (zum ersten Mal sah sie ihr Lieblingsgeschäft,

Zara), lockte uns die Copacobana. Denis war ein wenig entäuscht von den Mädels, wo kaum eine auf die 10 

in seine Scala kam. Aber es war Donnerstag und als wir am Wochenende wieder dort eintrafen, war der 

Strand bevölkert von 10en in ihren apetitlichen Stringtangas.

Am 2.Tag fuhren wir dann hoch zum Corcovado. die bergigen, kurvenreichen 22 Kilometer, legte ich 

mit dem Motorrad, insgesamt 6x zurück.

Am Eingan der Anlage wachen ein paar aufmerksame Affen.

Es war ziemlich warm und was tut besser, als ein kühles Bier.

Und dann waren wir oben, Amon konnte gar nicht genug bekommen, alles von allen Seiten zu

fotografieren.

Auch die Aussicht auf Rio war aus 710 Metern grandios. Ab und zu kreisten auch Helikopter oder Drachen

um das Denkmal.

Irgendwann war es dann auch genug und wir traten den Heimweg an.

Am letzten Tag fuhren Denis und ich nochmal mit dem Motorrad zu allen Stränden der Stadt,

denn nicht nur die Copacobana lockt die hübschen Mädels an und da es Samstag war, kam Denis

auch auf seine Kosten und versprach sich, hier nochmal anzulanden, aber dann natürlich mit seinen 

Kumpels.

Am letzten Tag brachen wir gegen Mittag auf und Amon konnte sich auch nochmal die Strände mit

ihren Attraktionen ansehen.

Als wir dann um 15 Uhr am Flughafen waren, um Denis zu verabschieden, stellte sich heraus, dass

wir am falschen, am Domestic-Airport waren. Der internationale war in 40 Minuten erreichbar, die

Beschilderung eine Katastrophe und das GPS funktionierte natürlich wie üblich nicht. 

Trotzdem, vielleicht weiles Samstag war, erreichte Denis noch rechtzeitig sein Flugzeug und wir

verabschiedeten uns , na für wie lange, das steht noch nicht ganz fest, aber bestimmt für ein

halbes Jahr.

Für uns ging es wiedermal "on the road again". Und so erreichten wir noch in Santa Cruz eine 

Tankstelle. Dort konnten wir die Minna wiedermal waschen lassen und übernachten.

07.06.15 Santa Crux Tankstelle 303.652 36.835 22.92952 43.67467

Von hier aus führt eine herrliche, mautfreie, meist 4-spurige Strasse in Richtung Sao Paulo. 

Ich fand diesen Teil, den bisher schönsten, an der Küste Brasiliens. Eine Bucht schöner als 

die andere, mit den vorgelagerten Inseln, wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr raus.

Paraty wurde uns empfohlen, dort unbedingt Halt zu machen und so fanden wir etwa 2 km vom

Zentrum einen Campingplatz mit einer sehr angenehmen Athmospäre. Leider sprang das Motorrad

wiedermal nicht mehr an und ich werde in Sao Paulo wieder eine Werkstatt aufsuchen müssen,

vielleicht muss ich doch noch das GDI, das Denis aus Deutschland mitgebracht hat, einbauen lassen.

08./09.06.15 Paraty Cxampground 303.862 36.835 23.21026 44.71762

Wir verbrachten 2 ruhige Tage und Amon erfuhr von Mawa, ihrer Tochter, dass sie zum 3. Mal Oma

geworden war, am 8.6. und dabei wollte doch Amon dabei sein diesmal, deswegen hat sie ja ein Ticket

für Lyon am 16.6. Aber ihr Enkel konnte es anscheinend nicht erwarten das Licht der Welt zu sehen und

kam genau einen Monat früher, als es die ärztliche Vorraussage war.

Bevor wir uns wieder auf den Weg nach Südwesten machten, musste wieder die Minna herhalten,

damit wir die kolonialen Bauten und Strassen bestaunen konnten. Noch nie habe ich in Brasilien so

eine Dichte an Posadas geehen wie hier, jedes 2. Haus ist eine Unterkunft für Touristen, da muss

während der Saison mächtig was los sein. Als Attraktion wierden uns die vorgelagerten Inseln mit

ihren traumhaften Stränden genannt.

Im Hafen liegen im ruhgen Wasser, die privaten und die Ausflugsboote.

Kurz nach Caraguatatuba schlängelt sich die Strasse hoch auf 800 Meter. Das reduziert die Themperatur

gleich um ein paar Grad, obwohl es allgemein nicht mehr so warm. Wir haben ja hier schon fast Winter.

10.06.15 Caratuagatuba 304.016 36.835 23.57024 45.49099

Über Mogi das Cruzes erreichen wir am frühen Nachmittag bei immer dichter werdenen

Verkehr die 11.größte Stadt der Welt, Sao Paulo. Für mich war es, gefühlt, die größte,

noch nie fühlte ich mich so hoffnungslos verloren, ohne Navi und nachdem wir eine Weile

in der Stadt umhergeirrt sind, beschloss ich nochmal ein neues Navi zu kaufen, ein Aquarius.

Es war herrlich und nervenschonend, wenn die sympatische Stimme den Weg vorgab.

Liste

 
Tokio
 
Jakarta
 
Delhi
 
Seoul, Sudogwon
 
Shanghai (2008)
 
New York City
 
São Paulo
 
Mumbai

(Stand: Januar 2015)

 

Name Millionen Einwohner Kontinent
Japan Tokio 37,843 Asien
Indonesien Jakarta 30,539 Asien
Indien Delhi 24,998 Asien
Philippinen Manila 24,123 Asien
Südkorea Seoul 23,480 Asien
Volksrepublik China Shanghai 23,416 Asien
Pakistan Karatschi 22,123 Asien
Volksrepublik China Peking 21,009 Asien
Vereinigte Staaten New York 20,630 Nordamerika
Volksrepublik China Guangzhou 20,597 Asien
Brasilien São Paulo 20,365 Südamerika
Mexiko Mexico City 20,063 Nordamerika
Indien Mumbai 17,712 Asien
Japan Ōsaka 17,444 Asien
Russland Moskau 16,170 Europa
Bangladesch Dhaka 15,669 Asien
Ägypten Kairo 15,600 Afrika
Vereinigte Staaten Los Angeles 15,058 Nordamerika
Thailand Bangkok 14,998 Asien

 

 

 

 

Zum Schlafen fuhren wir raus aus der Stadt, nach Guarulhus, in die Nähe des 

Flughafens. Dort fand ich auch einen wirklichen Motorradspezialisten, nachdem ich 

wiedermal, wie schon so oft, bei der Hondawerksvertretung abgewiesen wurde,

weil sie  eine Importmaschine angeblich nicht reparieren können. Sie machen sich

nicht mal dran, den Fehler zu finden, Honda!!!!!

Der Spezialist war nach einigen Spannungsmessungen sofort beim GDI, und als ich

ihm ein neues präsentieren konnte, lachte er und baute es ein. Sofort beim 

nächsten Startversuch sprang die Honda an. Sicherheitshalber baute er nochmal 

das Alte ein. Da wieder kein Funke am Zündkabel war, bin ich mir jetzt ganz sicher,

den Fehler endgültig behoben zu haben.

Bis in die späte Nacht besichtigten wir die Stadt. Noch nie erlebt habe ich eine so agressive Fahrweise,

die die Motorradfahrer an den Tag legten. Auf 5-spurigen Strassen fahren sie im Stau oder im langsamen

Verkehr zwischen den Autos oft mit 60 oder 70 Stundenkilometer hindurch, hupen zwar fast ununterbrochen,

aber verlassen sich drauf dass jeder 4rädrige auf die 2rädrigen aufpasst. Nun bin ich ja auch kein Engel

wenn ich am Motorrad sitze, aber einer solchen Gefahr würde ich mich nicht aussetzen. Also ein Auge

immer nach hinten gerichtet, damit man sie rechtzeitig kommen sieht, die brasilianischen Autofahrer

haben sich anscheinend an die rüpelhafte Fahrweise der 2-radfahrer gewöhnt, und es ist wirklich nur in 

Sao Paulo so extrem.

Da man wirklich den ganzen Tag im Stau verbringen kann, sieht man immer wieder mal Polizei

zu Pferd.

11.06.15 Guarulihos 304.251 36.835 23.46826 46.51181

Ach den 2. Tag verbrachten wir in der Großstadt, das neue Navi habe ich inzwischen wieder zurückgegeben,

da es sich entschlossen hat, nicht mehr auf mich zu reagieren. Im Laden, in dem ich es gekauft hatte,

waren sie sowieso überrascht, dass es auf english und auf deutsch gegangen ist. Der Verkäufer war der

Meinung, außer portugisisch könnte man mit dem Navi in keiner anderen Sprache kommunizieren, und

da es nicht mehr funktionierte, konnte ich ihm es nicht einmal beweisen. Also ging es weiter mit unserem 

alten Garmin.

12.06.15 Ossasco 304.355 36.835 23.53669 46.74634

Die nächste Nacht verbrachten wir in einer Vorstadt Sao Paulos, in Ossasco, und am nächsten Tag

fuhren wir 130 km über Playa Grande nach Itanahaem. Breite Srände ziehen sich hier zig Kilometer

zwischen dem Stadgebiet und dem Atlantik.

13.06.15 Itanahaem 304.561 36.835 24.18016 46.78181

14./15.06.15 Itanahaem  Hotel Harmonia 304.566 36.835 24.20004 46.81563

Eigentlich wollten wir noch bis zum Abreisetag von Amon in einer Posada verbringen, aber dann bot es

sich an die zwei restlichen Nächte ins Hotel zu gehen, war etwa preislich gleich mit einer Posada.

Den Abend verbrachten wir bei Claudio und seiner Familie, die uns spontan auf der Strasse zum

Essen und Trinken eingeladen haben. Claudio war 3 Jahre in Holland und trauert seinem Freund von

dort nach, weil dieser sich nicht dazu bereiterklärte, mit ihm nach Brasilien zu gehen.

Am nächsten Tag sahen wir uns die nähere Umgebung mit ihren Sehenswürdigkeiten etwas

näher an. Da wir ja wieder das Motorrad zur Verfügung hatten, kein Problem.

 

Am Montag machten wir uns auf den Rückweg nach Sao Paulo, wir waren ja von Levi und

Eliane, sie trafen wir Anfang Mai in Puerto Galhinhas, eingeladen.

Wir fuhren zusammen zum Mercator Multicipal, und sie zeigten uns den Markt, wo es so ziemlich alles

zu kaufen gibt und auch besonders leckeres Essen. Auch der 24-jährige Sohn Ericson von Eliane war

mit von der Partie.

Dort kam ich auch wiedermal zu einem neuen Navi.

Abends waren wir dann bei ihnen zu Gast und lernten auch die Drillinge von Eliane und Levi kennen.

Das Anwesen ist etwa 40km außerhalb Sao Paulo, es liegt herrlich in den Bergen, auf 1300m Höhe.

Zum Schlafen fuhren wir dann sicherheitshalber in die Nähe des Flughafens, Amon musste ja um

3 Uhr früh einchecken. Und dabei erfuhr sie, dass der Flug gecancelt wurde und erst am 17.6. geht.

Warum sollte es auch mal klappen? Sie wurde mit einem Bus ins Hotel Pullmann gefahren, ich hängte

mich mit der Minna hinten dran.

Als sie eincheckte, stand ich immer in der Nähe, so dass mich das Personal nicht nur wahrnahm, sondern

meinte wir wären beide betroffen und bräuchten beide eine Unterkunft. So kam es, dass auch ich für 2

Nächte im Firstclasshotel unterkam.

16./17.06.15 Sao Paulo  Hotel Pullmann 304.780 36.835 24.20004 46.81563

Als wir morgens am 17.6. auscheckten, bekam auch niemand mit, dass ich mich die Zeit illegal im Hotel

aufgehalten habe, Amon wurde mit dem Bus zum Flughafen gebracht, ich fuhr wieder hinterher. Na ja

und dann kam der Abschied, mal sehen, wie lange wir uns diesmal nicht wiedersehen.

Ich fuhr gegen 9 Uhr 30 aus dem Flughafengelände und war nach 90 Minuten und 55 Kilometern aus der

Stadt Sao Paulo. Auf der Autobahn fuhr ich direkt nach Carutiba, zu Mercedes, da das Auto immer wieder 

mal einfach ausging und im Display EDC aufleuchtete. Kurz vor Carituba kam ich dabei in ein brenzlige

Situation, denn ich war gerade mit ca. 90 km/h auf der Überholspur, dichtgefolgt von einem LKW. Der kam 

ganz schön ins Rudern als die Minna wieder plötzlich streikte und mir nichts anderes übrig blieb, als dass ich die

Warnblinkanlage einschaltete und wieder neu startete.

Um 18 Uhr erreichte ich die ansäßige Mercedeswerkstatt und sie erlaubten mir im Firmengelände zu 

übernachten. 

18.06.15 Carutiba Mercedes 305.269 36.835 25.39063 49.20647

Früh machten sich die Mechaniker gleich auf die Fehlersuche und mein Verdacht, dass der Dieselflter dicht

war, bstätigte sich und wurde erneuert. Das Problem war beseitigt, ich konnte mit einem guten Gefühl

weiterfahren. 

Die Landschaft veränderte sich, aus den hohen Bergen wurden Hügel und es erinnerte mich sehr an den

Schwarzwald, als ich die deutsche Provinz Pomerode erreichte. Allerdings fand ich weder in einem Cafe,

noch auf der Straße, deutschsprechende Menschen. Das Dorf begeisterte mich wenig und ich fuhr weiter

nach Blumenau.

Hier bummelte ich  durchs deutsche Dorf und an der Promenade entlang. Aber auch hier gelang es mir nicht,

Deutsche, mit denen ich mich unterhalten könnte, zu treffen. Ich genehmigte mir noch ein Bier im deutschen

Dorf, bevor ich mich flachlegte. 

19.06.15 Blumenau 305.591 36.835 26.91507 49.08608

Mit der Minna sah ich mir noch ein paar interessante Plätze an bevor ich die Stadt in Richtung Ibirama

verließ. Das war nicht so einfach, denn mei neues Navi beharrte darauf mich über die antike Strasse zu

leiten.

Hoch oben auf dem Berg musste ich dann doch zurück, die Lehmstrasse wäre bergab unpassierbar,

bedeuteten mir einige Anwohner.

Warum auch, es gab eine wunderbare Teerstrasse über Indaial nach Ibirama, nur das wusste mein

brasilianisches Navi nicht.

Über einige Umwege kam ich dann in Rio Sellin an, bei Jeniffer und Marcon, die ich Anfang Mai

in der Nähe von Recife getroffen hatte und die mich zu sich nach Hause eingeladen haben. Marcons

Eltern und Jeniffer waren da, Marcon noch bei der Arbeit. Schnell war ich ein Mitglied der Familie.

20./21.06.15 Rio Sellin bei Jeniffer und Marcon 305.713 36.835 27.00854 49.51599

Manfred, Marcons Vater, zeigte und erklärte mir die Mühle, die sein Vater vor über 60 Jahren

aufgebaut hatte. Sie ist noch voll im Gange und wird auch genutzt. Er machte in einer halben

Stunde aus mir eine vollwertige Arbeitskraft und erklärte mir alle Funktionen, die über das 4

Meter große Wasserrad genutzt wurden.

Auch wunderschöne Vögel gabs zu sehen.

Abend lud mich Marcon mit seinem Bruder ins Restaurant Handwerk zum Essen und zu einem

Umtrunk ein. Es wurde 1 Uhr früh, als wir nach Hause kamen.

Am folgenden Tag, es war Marcons 30. Geburtstag, zeigten sie mir die Stadt.

Am Abend wurde dann Geburtstag gefeiert, Außer seinem Bruder, kamen noch einige Arbeitskollegen.

Am folgenden Tag hieß es dann Abschied nehmen, meine 3 Monate Aufenthaltserlaubnis gingen nun

langsam zu Ende. Gegen Mittag, nach einigen Fotos, sagte ich tschüß.

Vielen Dank an die ganze Familie, dass sie mich so freundlich aufgenommen haben.

Ich legte noch über 400 km zurück und erreichte gegen 19 Uhr Chapeco, wo ich mir eine hervorragende 

Pizza schmecken ließ und mich direkt vor dem Lokal in der Minna flachlegte.

22.06.15 Chapeco 306.149 36.835 27.09236 52.61548

Der Rest war dann noch ein kurzes Stück in Brasilien und gegen Mittag erreichte ich die Grenzstation

zu Argentinien.

Das waren 11.254 (82.761) Minna 898 (13.348) Mot- Kilometer in Brasilien 1.800 (2.300) km Fähre Amazonas Manaos nach Belem

23.06.15 Bernardo de Jrigoyen 306.147 36.835 26.25743 53.64761
 
Weiter auf WR 25 Argentinien, Brasilien, Paraguay und wieder Argentinien
 

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