Lousianna 23.06.13 bis 26.06.13

Lousianna
 
 
 

Die letzten 150 km bis zur Metropole New Orleans brachten wir bis Mittag hinter uns. Wir fuhren durch Down Town,

 

 

bemerkten dass es sehr schwierig war einen Parkplatz für die Minne zu bekommen, außer Public Plätze, die $ 25

für den Tag nahmen. Es herrschte schon reges Treiben in den Gassen und wir beschlossen, zum 20 km

entfernten Koa Campingplatz zu fahren und für 2 Tage dort einzuchecken, um mit dem Motorrad die Stadt zu

erkunden. $100 nahmen sie uns dafür ab, wir bekamen aber dazu eine Nummer, mit der wir auf jedem weiteren

Koa Camp $7 sparen werden. Nachdem wir unseren Stellplatz bezogen hatten, gings mit dem Moped gen Town Down.

Es war 17 Uhr 30 und wir fuhren durch die Gassen. An vielen Plätzen Livemusik, dazu artistische Vorführungen, auch

die Schwulen und Lespen hatten ihre Lokale, wo sie sich ausgelassen amüsieren konnten. In der Nähe des Jackson

Square (benannt nach dem Sieger der Battle of New Orleans von 1815. Dann sahen wir zum ersten Mal den Mississippi.

den Natches Steamer. Das Wasser war braun und warm. Wir schlenderten durch den French Quater, Amon besuchte

einige Souveniershops und Voodooläden. Der Kult hat hier dank Marie Laveau eine besondere Stellung. In der

Bourbon Street war dann die Hölle los, man konnte sich kaum durchbewegen. Doch merkten wir an der Werbung, 3

Getränke zum Preis von einem, dass hier hartes Geschäft betrieben wird. Nichts erinnert an die wahnsinnigen

Zerstörungen, die der Hurican Katherina im August 2005, hinterlassen hatte.

 

 

 

 

 

Nach ein paar Stunden fuhren wir nochmal die Gassen, die es zuließen, mit dem Motorrad ab und suchten uns ein

Speiselokal. Wir wählten mexikanisch und bestellten uns Natchos. Danach machten wir uns auf den Heimweg. Bei

Nacht habe ich mit der Orientierung so meine Probleme, aber die großen Umwege, wie in Orlando, mussten wir

dieses Mal nicht fahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

24.06.13 New Orleans, Lousianna 237.366 N 29,97158 W 90,23465

Voodoo

Voodoo hatte lange Zeit einen schlechten Ruf. Daran war vor allem Hollywood Schuld, das

mit Untoten und nadelgespickten Stoffpüppchen billige Horror-Geschäfte machte. Mit

solchem Hokuspokus hat wirkliches Voodoo natürlich nichts zu tun – immerhin handelt

es sich dabei um eine komplexe Religion. Voodoo vermischt römisch-katholische Rituale

mit einer Vielfalt afrikanischer Glaubens- und Magie-Elemente. Die wurden von den

verschleppten Sklaven nach Haiti mitgebracht. Von dort gelangte Voodoo dann nach

New Orleans, das im 19. Jahrhundert zur „Voodoo Capital of the US“ wurde.

Nach Jahrhunderten der Verbote ist Voodoo in New Orleans heute akzeptiert und hat

viele Anhänger. Wer sich für die Religion interessiert, sollte im „Voodoo Museum“ vorbei

schauen, dem einzigen seiner Art in den USA. Der in den Souvenir-Läden des French

Quarters erhältliche Gris Gris-Ramsch dagegen hat – man ahnt es - mit wahrem Voodoo

ebenso wenig gemeinsam wie die Zombie-Filme aus Hollywood.

 

New Orleans ist eine der weltweit faszinierendsten Städte. Eingebettet in eine Geschichte

der Einflüsse aus Europa, der Karibik, Afrika und darüber hinaus, ist es die Heimat einer

einzigartigen Schmelztiegel von Kultur, Essen und Musik.

Du wirst feststellen, Schüsseln gefüllt bis zum Rand mit Gumbo, lange Nächte in dunklen

Jazzclubs, Spaziergänge durch das historische Viertel und verlockende Festivals das ganze

Jahr. Komm herunter und erleben Sie New Orleans, einer von Amerikas kulturell und

historisch reichen Destinationen. NewOrleansOnline.com können Sie alle größten Reize

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25.06.13 New Orleans, Lousianna 237.366 26.604 N 29,97158 W 90,23465

Beim 2. Ausflug nach New Orleans steuerten wir gleich mal das Cafe du Monde an. Natürlich

probierten wie die zuckersüßen Beignets mit einem Becher heißer Schokolde. Amon verabschiedete

sich zu einer ausgiebigen Windowsshoppingtour, während ich derweil 2 Stunden auf einer Bank

saß, einem Straßenmusiker zuhörte und die Touris beobachtete. Als Amon zurück war, fuhren wir in die

Bourbon Street. Es war wieder die Hölle los, wir hatten einen Platz am Balkon eines Lokals ergattert

und konnten von oben das Geschehen beobachten. Ich trank auch wiedermal den von Amon bestellten

Cocktail, obwohl mir ein Bier sicher besser geschmeckt hätte. Es war 22 Uhr, als wir uns auf den

Heimweg machten.

 

 

Hurrikan Katrina 2005

 

Am 29. August 2005 wurde New Orleans von Hurrikan Katrina heimgesucht, der einer der vier schwersten Hurrikane war, die

Das überschwemmte New Orleans mit dem Superdome am 31. August 2005

in den USA jemals gemessen wurden. Obwohl New Orleans nur von Ausläufern des Hurrikans in Mitleidenschaft gezogen

wurde, brachen die Wände zweier Kanäle (nicht Deiche), worauf das Wasser des Lake Pontchartrain die Stadt fast vollständig

überschwemmte. Auch die großen Wasserpumpen der Stadt fielen aus. Unterspülte Gebäude brachen zusammen, was die

Situation deutlich verschlimmerte. Wasser, Müll und Schutt spülten in den als Notunterkunft genutzten Superdome. Dieser

war Ziel jener gewesen, die die Stadt nicht rechtzeitig verlassen hatten und dort auf die Verteilung von Wasser und Essen

durch die Armee warteten. Zusätzlich verschlechterten Wasser- und Stromausfall die Bedingungen im Innern des Stadions.

Am 30. August 2005 brachen die Deiche des Industrial Canal, der den Lake Pontchartrain im Norden der Stadt mit dem

Mississippi südlich des Zentrums verbindet, und Wasser lief in die am tiefsten gelegenen Stadtviertel. Einen Tag später

waren mehrere Stadtteile der Jazzmetropole erneut überflutet. Das betraf dort besonders die Sozialbausiedlungen der

„Big Four“, so genannte Public Housing Projects, die in den tiefergelegenen Gebieten aus Backstein und als

Campusarchitektur zwischen 1941 bis 1955 im damals als Wohnorte unbeliebten Teilen des Zentrums erbaut wurden.

Das Wasser stand in Ninth Ward zwei Meter hoch[3] in den Straßen und 75 % aller Bewohner mussten fliehen oder wurden

evakuiert.

Als das Ausmaß der Überflutung deutlich wurde, beschloss die Regierung am 31. August, die Stadt – und damit auch den

Superdome – komplett zu evakuieren, zuerst mit Bussen und später mit einer Luftbrücke. Ziel war zunächst der Astrodome

von Houston, dessen Kapazitäten jedoch bereits nach einem Tag ausgeschöpft waren. Nach einigen Tagen des Notstandes

wurde derAusnahmezustand, das Kriegsrecht und der Gesundheitsnotstand ausgerufen.

Der Louis Armstrong New Orleans International Airport, der täglich etwa 300 Flugzeuge abfertigt, konnte nach wenigen Tagen

wieder in Betrieb genommen werden. Da er etwas westlich der Stadt im weitgehend verschont gebliebenen Vorort Kenner

 liegt, wurden Landebahn und Tower durch den Hurrikan nicht zerstört, allerdings standen Bodenradar und Befeuerung der

Landebahn zunächst nicht mehr zur Verfügung.

Am 5. September 2005 wurde bekannt gegeben, dass der Deich zum Lake Pontchartrain repariert sei, jedoch das Abpumpen

des Wassers mindestens drei Monate dauern werde. An einigen Deichen halfen vom deutschen Technischen Hilfswerk zur

Verfügung gestellte Hochleistungspumpen. Am 6. September 2005 ordnete Bürgermeister Ray Nagin die Zwangsevakuierung

der letzten in der Stadt verharrenden Einwohner an. Jeder, der nicht am Wiederaufbau beteiligt war, musste die Stadt verlassen,

da die Gefahr von Seuchen bestand.

Am 20. September 2005 wurde New Orleans erneut evakuiert, weil befürchtet wurde, dass der Hurrikan Rita die Stadt in den

nächsten Tagen überqueren würde, woraufhin die wenigen Rückkehrer die Stadt wieder verließen.

Mitte Oktober 2005 war die Stadt wieder trockengelegt. Doch musste die Bevölkerung am 18. Oktober auf eine weitere

mögliche Evakuierung vorbereitet werden: Der Hurrikan Wilma, dessen Entwicklung zunächst ungewiss war, zog allerdings

über Florida gen Atlantik.

Stadtveränderung durch die Folgen der Katastrophe

Nach der Verwüstung von Hurricane Katrina

Während der Ruf nach einem schnellen Wiederaufbau New Orleans mit entsprechender staatlicher Unterstützung lauter wurde

und der politische Druck auf die Verantwortlichen wuchs, mehrten sich auch Zweifel, ob New Orleans nicht aufgegeben

werden sollte, da in Zukunft mit einer Verschlechterung der Situation zu rechnen sei. Die Stadt entschied sich für eine

geringere Bevölkerungsdichte vor allem in den Sozialwohnungsgebieten (Public Housing Projects). Im Rahmen dieser

 Gentrifikation wurden diese Public Housing Projects zum Großteil abgeriegelt und nicht mehr saniert bzw. abgerissen.

Vor allem in der Innenstadt wurden diese Gebiete an Immobilienfirmen ausgeschrieben und dünner besiedelte

Wohngebiete mit gemischten Einkommen errichtet bzw. geplant.

Die Naturkatastrophe traf vor allem Schwarze und sozial benachteiligte Bewohner. John Logan, Stadtforscher von der

Brown University in Rhode Island, analysierte das Datenmaterial der amerikanischen Katastrophenschutzbehörde FEMA.

Danach waren Afroamerikaner, Arme, Mieter und Arbeitslose „weit überproportional“ von den Folgen des Hurrikans betroffen.

In den zerstörten Gebieten lebten zu etwa 75 Prozent Afroamerikaner, während in den intakten Gebieten überwiegend

Weiße lebten. Logan kommt zu dem Schluss, dass die Risikoverteilung zwischen wirtschaftlich starken und schwachen

Bewohnern ungleich war. Arme und Schwarze hätten auch über weniger Mittel und Möglichkeiten verfügt, nach New

Orleans zurückzukehren und ihre Häuser wieder aufzubauen. Schon vor der Katastrophe war klar, dass die tieferliegenden

Gebiete der Stadt – Wohngebiete der Schwarzen und der Armen – die gefährdetsten Teile sein würden.

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